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Brüssel hilft Wildtieren

09.07.2002 - (idw) Deutsche Wildtier Stiftung

Deutsche Wildtier Stiftung begrüßt Reformpläne zur Agrarpolitik

Hamburg, 09.07.2002 Als einen Durchbruch für eine umweltgerechte Landwirtschaft bewertet die Deutsche Wildtier Stiftung die Pläne der Europäischen Kommission zur Reform der EU-Agrarpolitik, die morgen präsentiert werden sollen.

"Endlich erhalten der Umwelt- und Naturschutz sowie die Erhaltung unserer heimischen Wildtiere einen höheren Stellenwert bei der Gestaltung der agrarpolitischen Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft", betonte Hilmar Freiherr v. Münchhausen, Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung.

Als größter Flächennutzer gestalte die Landwirtschaft maßgeblich unsere Landschaften und damit auch den Lebensraum unserer Wildtiere betonte die Deutsche Wildtier Stiftung und unterstrich, dass sie sich zukünftig stärker in die agrarpolitische Diskussion einbringen werde. "Der Naturschutz darf die Auseinandersetzung mit der Agrarpolitik nicht allein dem landwirtschaftlichen Berufstand überlassen, sondern muss seine eigenen Anliegen kompetent vertreten", forderte Freiherr v. Münchhausen. Der Streit um die Zukunft der Agrarsubventionen sei eine historische Chance für den Naturschutz. Statt Landwirte nach der Höhe ihrer Agrarproduktion oder nach dem Umfang ihrer Flächenausstattung zu subventionieren, sollte das Geld für die Finanzierung von Landschaftspflege, die Anlage von Biotopen oder die gezielte Stillegung von Agrarflächen eingesetzt werden, so die Stiftung.

Weitere Informationen :
Deutsche Wildtier Stiftung
Billbrookdeich 210
22113 Hamburg
www.DeutscheWildtierStiftung.de

Ansprechpartner:
Hilmar Freiherr v. Münchhausen
Tel: 040 / 73339321
H.v.Muenchhausen@DeWiSt.de
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