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Wem gehört der Mond?

09.01.1997 - (idw) Universität zu Köln

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Wem gehoert der Mond? Institut fuer Luft- und Weltraumrecht wurde um Klarstellung gebeten

Am 8. August 1996 berichtete die Deutsche Presseagentur ueber einen Rentner aus dem westfaelischen Westerkappeln, der sein Eigentumsrecht am Mond mit einer verbrieften Schenkung an seinen Urahn durch Friedrich den Grossen belege. Deshalb beabsichtigte der Westfale, nun rechtliche und diplomatiern. Diese dpa-Meldung bescherte den Mitarbeitern des Instituts fuer Luft- und Weltraumrecht der Universitaet zu Koeln eine Reihe von Telefonanfragen und Interviews. Darin ging es um die Frage, wem denn nun der Mond gehoere. UEber die Ergebnisse dieser Nachforschungen berichtet das "Koelner Universitaets-Journal" in einem Beitrag in seiner juengsten Ausgabe auf Seite 40.

(Kontakt: Dr. Paul Michael Kraemer, Telefon 0221/470-2666, Fax-Nr. 0221/470-4968.)

Wer zum Dia-Abend bei Verwandten oder Freunden eingeladen ist, tut gut daran, sich der ehrwuerdigen Aufforderung des Fotografen an sein Model zu erinnern: Keep smiling; denn der einzige, der bei privaten Lichtbilder-Vortrag in freudige Erregung geraet, wird der Gast- und Bildgeber sein. Warum Dia-Abende, die man nicht selbst veranstaltet, so gnadenlos langweilig sind, untersuchte Dr. Martin Schuster vom Institut fuer Psychologie der Universitaet zu Koeln. Auch darueber berichtet das "Koelner Universitaets-Journal" in seiner juengsten Ausgabe auf Seite 71.

(Kontakt: Dr. Martin Schuster, Telefon 9221/470-4721.)

Gehoerlose Menschen sind meist darauf angewiesen, dass hoerende Kinder oder hoerende Verwandte, die die Gebaerdensprache kennen, ohne jede Ausbildung die Kommunikation mit Hoerenden vermitteln. Sie ueben dabei, gewiss besten Willens, aber in der Regel wenig reflektieren, eher eine fuersorgliche und parteinehmende Haltung aus, haeufig mit dem Ergebnis, dass Informationen verkuerzt und verfaelscht, also nicht wirklich gedolmetscht wurden. Solch "fuersprechender Dienst" hat die Abhaengigkeit der Gehoerlosen eher bekraeftigt und sie in der unselbstaendigen Rolle von Behinderten bestaerkt. Professor Dr. Gudula List von Seminar fuer Heilpaedagogische Psychologie und Psychiatrie der Universitaet zu Koeln hat nun in einem Modelversuch Grundlagen fuer eine Gebaerdensprachdolmetsch-Aus- und Fortbildung in Nordrhein-Westfalen gelegt. UEber dieses Projekt berichtet der Beitrag auf Seite 79.

(Kontakt: Professor Dr. Gudula List, Telefon 0221/470-4637 und 0221/470-4065, Fax 0221/470-5123.)

Das Koelner Universitaets-Journal ist in der Pressestelle der Universitaet zu Koeln kostenlos erhaeltlich.

Verantwortlich: Dr. Wolfgang Mathias

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