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Filmwissenschaftliche Kolloquium an der RUB

24.09.1997 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Bochum, 24.09.1997 Nr. 169

Von Werbung, Edgar Wallace und Pulp Fiction 10. Film- und Fernsehwissenschaftliches Kolloquium Kolloquium-Jubiläums-Veranstaltung an der RUB

Ob ,Serienmörder im Spielfilm", ,Zum Problem der Charakterkonstitution am Beispiel von `Data'" oder ,Architekturmodelle im Horrorfilm": Die Besucherinnen und Besucher des 10. Film- und Fernsehwissenschaftlichen Kolloquiums (Montag, 29. September - Mittwoch, 1. Oktober 1997, Gebäude GB, Etage 04 Süd, Räume 614, 611, 414, 411) erwartet eine breite Palette an Themen rund um diese beiden audio-visuellen Medien. Unter der Leitung von Lothar Rhode, M.A. (Institut für Film- und Fernsehwissenschaft der RUB) findet die Veranstaltung erstmals in Bochum statt.

Fortführung zehnjähriger Tradition

Seit 1988 veranstalten wechselnde Hochschulorte jeweils im Herbst das Film- und Fernsehwissenschaftliche Kolloquium. Nach Hildesheim (1995) und Weimar (1996) ist es dem Institut für Film- und Fernsehwissenschaft der RUB gelungen, das Jubiläums-FFK nach Bochum zu holen. Charakteristisch für diese Veranstaltung ist eine große Themenbreite, da das Kolloquium kein Leitthema hat, sowie die Tatsache, daß sich der wissenschaftliche Nachwuchs traditionell stark beteiligt. So handelt es sich bei vielen der Vortragsthemen um zusammengefaßte Magisterarbeiten.

Programm

29. September 1997

10.00 Lothar Rhode (Bochum): Begrüßung und Vortrag: 10 Jahre FFK - Wie hat sich die Film- und Fernsehwissenschaft zwischen 1988 und 1997 verändert?

10.30 Franz Stollenwerk (Köln): TV 2000: Virtual Actors in Virtual Sets? 10.30 Oliver Fahle (Weimar): Der Schatten des Realen. Der Französische Film der zwanziger Jahre

12.00 Claudia Bulut (Marburg): Karfunkel - Die Konstruktion des Fremden im Kinderfernsehen

12.30 Jörg Türschmann (Göttingen): Zur Wirkung von Filmmusik als Vorzeichen nationaler Identität

14.15 Kai Uwe Hieke (Bochum): Zum Pannwitzblick. Herrschaft u. Sichtbarkeit u. die Fallstricke der Normalität

14.15 Susanne Weingarten (Hamburg): Sexy, hart und androgyn: Geschlechtsperformances weibl. Stars im Hollywood der neunziger Jahre

15.15 Jürgen Gebhard (Bonn), Glenn Gebhard (Los Angeles): Duales System. Zum Verhältnis zwischen privaten und staatlichen Film- und Fernsehhochschulen in den U.S.A. und Deutschland

15.15 Alexander Müller (Berlin): Ephemerische Uneigentlichkeit

16.45 Hans Krah und Wolfgang Struck (beide Kiel): Gebrochene Helden / gebrochene Traditionen / gebrochene Mythen: Der Film der 70er Jahre

16.45 Sabine Nessel (Berlin): Über - mit -zwischen - in: Weshalb man nicht über Filme schreiben soll und was diejenigen tun, die versprechen, es anders zu machen 16.45 Jens Schröter (Essen): Was ist Intermedialität?

17.45-19.15 Exkursionsfilm: Ruhr-Uni Bochum goes Hollywood (mit Wenders, Engel, Ackerman etc.)

30. September

10.30 Sylvia Botheroyd (Bochum): Screen Translation

10.30 Michael Flintrop (Braunschweig): Narrative Strukturen in der Polizeifilm-Trilogie `Lethal Weapon'

11.30 Susanne Brofazy (Bochum): Hochschulfernsehen - eine Herausforderung für die mediale Zukunft der Hochschulen?

11.30 Jan-Oliver Decker (Kiel): `Nur nicht aus Liebe weinen'. Musikszenen als Stationen weiblicher Initiation in NS-Melodramen mit Zarah Leander)

11.30 Martina Roepke (Berlin): Formen des Autobiographischen im Dokumentarfilm

14 Grußwort des Dekans der Fakultät für Philologie, Herrn Prof. Dr. Behrens 14.15 Klemens Hippel (Berlin): Zum Problem der Charakterkonstitution am Beispiel von `Data'

14.15 Sabine R. Meyer (München): Fernsehwerbeblocks: In der Kürze liegt die Würze?

14.15 Winfried Pauleit (Berlin): -graphie, -gramm, -grapsa oder wie (und wann) kommt die Schrift ins/zum Bild? Anmerkungen zu einem aktuellen Bilderstreit (James Bulger / Jamie Wagg)

15.15 Vera Ansén (Köln): Zur populären deutschen Edgar-Wallace-Serie

15.15 Katja Kirste (Kiel): Amnesie im Film. Die Erzählung vom verlorenen und (wieder)gefundenen Gedächtnis

15.15 Christian Schulte (Osnabrück): Zeugenschaft und Authentizität. Zur Konstitution des Autors bei Alexander Kluge

16.45 Jan-Philipp Frühsorge (Berlin): Der Regisseur als Kurator oder: Zwischen Wunderkammer und Musée imaginaire. Peter Greenaway installiert 100 OBJECTS TO REPRESENT THE WORLD

16.45 Britta Hartmann (Berlin): Zur Funktion metadiegetischer Gesten am Filmanfang

16.45 David Staerke (Bochum): Die Regionalisierung des WDR und die Entstehung der Aktuellen Stunde

17.45 Virginie Brager (Marburg): Die Stadt an der Peripherie. Darstellung der Vorstadt im französischen Gegenwartskino

17.45 Frank Kessler (Nijmegen): Christian Metz und die filmische Emanzipation

1. Oktober

9.30 Ralph Beuthan (Braunschweig): Überlegungen zur Phänomenalität der Zeit im Film am Beispiel von Tarkovskijs DER SPIEGEL

9.30 Christine Daum (Berlin): Opfer - Pharmakos & Pharmakon jenseits der Justiz? Gift und Gegengift von Gewalt in Unschuldslämmern und Sündenböcken des deutschen Fernseh-Boulevards

10.30 Stefan Machura und Stefan Ulbrich (beide Bochum): Recht im Film: Abbild juristischer Wirklichkeit oder filmische Selbstreferentialität

10.30 Britta Neitzel (Weimar): Aliens abschießen

10,30 Jörg Schäfers (Bochum): Kino, nicht Wirklichkeit. Zur Künstlichkeit von PULP FICTION

12 Carla Spies und Thomas Doktor (beide Bochum): Text - Bild - Skandal 12 Karl Juhnke (Braunschweig): Serienmörder im Spielfilm

12 Christiane Pyka (Tübingen): `Subversive Körperakte'?! Crossdressing im Film.

14.15 Bregtje Lameris (Nijmegen): Wie schön ist die kolorierte Wirklichkeit ... Kolorierte Dokumentarfilme 1900-1914

14.15 Heiko Nemitz (Braunschweig): `Der kleine Mann auf schwankendem Boden' - Verschwörungstheorien u. die Darstellung sozialer u. wirtschaftlicher Existenzangst im US-Mainstreamfilm am Beispiel von `Gegen die Zeit'

14.15 Eckhard Pabst (Kiel): Architekturmodelle im Horrorfilm

15.15 Hans J. Wulff (Westerkappeln): Störungen und Störmanöver

16.15 Manöverkritik, Ausblick, Verabschiedung


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