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7. Stud. Videofestival an der RUB

12.05.1997 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Bochum, 12.05.1997 Nr. 92

Eine Flosse macht noch keinen Hai

200 Beitraege aus Europa, USA und Australien bereits eingegangen

7. Bochumer Internationales Viedofestival im Musischen Zentrum

Vom 5. - 7. Juni 1997 findet zum 7. Mal das Internationale Bochumer Videofestival im Musischen Zentrum der RUB statt. 1997 gibt es erstmals eine internationale Ausschreibung, die auch Teilnehmer/innen ausserhalb der Grenzen Europas fuer den Wettbewerb am Festival begeistern soll. Organisiert und durchgefuehrt wird die Veranstaltung von Studenten und Studentinnen der RUB. Der Eintritt ist frei.

Medienprofis in der Jury

Fuer das 7. Videofestival haben u. a. Burkhard Althoff (ZDF-Redaktion ,Das kleine Fernsehspiel"), Reinhard Puntigam (Forum Stadtpark Graz) sowie Katja Mildenberger (,Feminale" Koeln) ihre Mitarbeit in der unabhaengigen, siebenkoepfigen Jury aus Medienprofis und Film- und Fernsehstudent/innen zugesagt, die Preise in den Kategorien Erzaehl-, Dokumentar- und Experimentalvideos vergibt. Ausserdem gibt es noch je einen Publikums- und einen Veranstalterpreis. Im letzten Jahr gab es waehrend des Festivals oft mehr Zuschauer als freie Plaetze. An drei Tagen waren ca. 1.500 Video- und Filmbegeisterte im Musischen Zentrum und sahen fast 50 Beitraege in drei Kategorien.

International ausgeschrieben

Nachdem auch schon in den letzten Jahren immer wieder Videos aus dem deutschsprachigen Ausland kamen, haben die Veranstalter/innen das 7. Festival international ausgeschrieben, auch in der Hoffnung, das Programm dadurch noch interessanter und abwechslungsreicher gestalten zu koennen. Zwischenzeitlich sind 200 Einsendungen aus fast ganz Europa, den USA und Australien eingegangen.

Diskussion mit Video-Kuenstlern

Neben dem Wettbewerb wird es auch in diesem Jahr wieder verschiedene Videoinstallationen geben. Diese sind neben dem Wettbewerb ein weiteres Highlight der drei Tage. Kurz vor Ende des Festivals findet auch in diesem Jahr wieder eine Diskussionsrunde mit kritischen und hintergruendigen Fragen zwischen Veranstaltern, Publikum und Filmemachern statt. Darueber hinaus koennen die Zuschauer an allen drei Tagen mit den anwesenden Regisseuren diskutieren. Auf Workshops koennen Ideen ausprobiert und neue Impulse gewonnen werden.

Forum fuer anspruchsvolle Videos

In den vergangenen sechs Jahren hat sich das Bochumer Videofestival in erster Linie um aussergewoehnliche Produktionen bemueht, die sich im herkoemmlichen Medienbetrieb nur schwer durchsetzen koennen. Ausserdem verschafft das Festival diesem Medium ein eigenes Forum neben den bekannten Filmfestivals. Voraussetzung fuer die Teilnahme ist eine Produktion auf Videomaterial, die die Laenge von 45 Minuten nicht ueberschreitet. Ansonsten ist alles erlaubt, was Spass macht.

Programmablauf:

- Donnerstag, 5. Juni, ab 19.00 Uhr: Eroeffnung und Festivalbeitraege

- Freitag, 6. Juni, ab 19.00 Uhr: Festivalbeitraege

- Samstag, 7. Juni ab 16.00 Uhr: Festivalbeitraege und gegen 21.00 Uhr die Preisverleihung.

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