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Neue Humboldt-Stipendiaten treffen sich in Greifswald

05.10.1997 - (idw) Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Pressemitteilung Nr. 53/1997 vom 5. Oktober 1997

Einfuehrungtagung der Alexander v. Humboldt-Stiftung in Greifswald Nachwuchsforscher aus aller Welt treffen sich an der Universitaet

Die Universitaet Greifswald und die Alexander v. Humboldt-Stiftung luden ein. Ueber 130 werden folgen: vom 13. bis zum 15. Oktober kommen juengere auslaendische Wissenschaftler, die in den letzten Monaten als Humboldt-Forschungstipendiaten nach Deutschland kamen, zu einer regionalen Einfuehrungtagung. Sie sind Gaeste der Universitaet Greifswald oder einer der 31 anderen Hochschulen im noerdlichen Deutschland. Von den Gastwissenschaftlern aus 31 Nationen sind 84 Naturwissenschaftler, 22 Geisteswissenschaftler, 23 Ingenieurwissenschaftler. Die Laender Volksrepublik China (35), Indien (18) Russland und die U.S.A. (je 10) sind am staerksten vertreten.

Am 13. Oktober eroeffnet Dr. Manfred Osten, der Generalsekretaer der Humboldt-Stiftung, die Tagung um 15 Uhr in der Aula, Domstr. 11. Altrektor Prof. Dr. Hans-Juergen Zobel gibt dann "Anmerkungen zur juengsten Geschichte der Universitaet Greifswald". In Arbeitgruppen werden sich die Gaeste Fragen des wissenschaftlichen Austauschs widmen, wozu die Stipendien ja dienen, und Fragen der Moeglichkeiten und vielleicht auch Schwierigkeiten der Integration der Gastwissenschaftler mit ihren Familien in Deutschland.

Der 14. Oktober beginnt mit einer Begruessung um 9.15 Uhr durch den Rektor der Universitaet, Prof. Dr. Juergen Kohler. Dann spricht Nobelpreistraeger Prof. Dr. Michael Succow in der Aula ueber "Forschen zur Sicherung unserer Lebensgrundlagen". Es folgen Fuehrungen der Gaeste in viele Institute der Universitaet, eine Stadtfuehrung und schliesslich ein Konzert im Dom St. Nicolai. Am Abend gibt der Praesident der Stiftung, Prof. Dr. Reimar Luest, im Biotechnikum einen Empfang.

Die Alexander v. Humboldt-Stiftung ist eine von Deutschland errichtete gemeinnuetzige Stiftung des privaten Rechts. Sie wurde 1953 als Nachfolgerin der 1860 erstmals und 1925 erneut gegruendeten Humboldt-Stiftung wiedererrichtet. Sie vergibt jaehrlich bis zu 500 Forschungstipendien an junge, hochqualifizierte promovierte auslaendische Wissenschaftler. Bis zu 150 promovierte deutsche Nachwuchswissenschaftler unter 38 Jahren koennen jedes Jahr mit Feodor Lynen-Forschungstipendien an Instituten ehemaliger Humboldt-Gastwissenschaftler im Ausland forschen. Seit 1953 foerderte die Stiftung in Deutschland ueber 17000 auslaendische Wissenschaftler aller Fachgebiete aus 125 Laendern. Seit 1979 gingen ueber 1600 deutsche promovierte Wissenschaftler - zum Teil fuer mehrere Jahre - zu Humboldtianern in 50 Laendern der Welt.

Wir freuen uns auf unsere vielen Gaeste sehr!

Fuer Informationen zur Stiftung und den Foerderbedingungen wenden Sie sich bitte an die Alexander v. Humboldt-Stiftung, Jean Paul-Str. 12, 53173 Bonn, Tel. 0228-833-0, Fax 0228-833-216, e-mail: post@alex.avh.uni-bonn.de, Internet: http://www.avh.de

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