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Tag der offenen Tür im Garten der Uni

01.07.1997 - (idw) Universität Bayreuth

Medienmitteilung der Uni Bayreuth, Nr. 33/97, 30. Juni 1997

Tag der offenen Tuer im Oekologisch-Botanischen Garten am Sonntag

ERKUNDUNG DER VEGETATION DER ERDE AN EINEM TAG

Sechs Fuehrungen - Blicke auf die versteinerten Hoelzer moeglich

Bayreuth (UBT). Weiss man in Bayreuth und Umgebung eigentlich, welches botanische Kleinod sich am suedlichen Teil des Uni-Campus als Oekologisch-Botanischer Garten ueber etliche Hektar erstreckt? Und ist bekannt, dass hier versucht wird, ganz exemplarisch im Freiland und natuerlich auch wegen der Witterung in den Gewaechshaeusern die Pflanzenwelt der Erde darzustellen? Vielleicht ist auch nicht bekannt, dass im Oekologisch-Botanischen Garten der Universitaet Bayreuth Pflanzen existieren, von denen es nur noch ganz wenige auf unserem Planeten gibt und vielleicht wird auch mancher bisheriger Besucher sich gefragt haben, warum an manchen Stellen der Garten "nicht fuers Auge ansehnlich" aussieht, sondern sehr urspruenglich und damit seltenen Tierarten Gelegenheit gibt, sich anzusiedeln.

Diese Fragen lassen sich jedoch beantworten, denn der Oekologisch- Botanische Garten oeffnet am kommenden Sonntag (6. Juli 1997) zwischen 10.00 und 18.00 Uhr ganz weit seine Pforten, um jedermann/frau Einblicke in das Innenleben des Gartens mit Gewaechshaeusern und Freigelaende zu gewaehren.

Da es zum wahren Erkenntnisgewinn sachkundiger Fuehrungen bedarf, sind sechs davon vorgesehen, die jeweils ca. 60 Minuten dauern und am Haupteingang zum Freigelaende beginnen werden. Um 10.00 Uhr beginnt es mit einer Fuehrung "Gewaechshaeuser und Mittelmeerpflanzen", die um 12.00 Uhr wiederholt wird. Zur gleichen Zeit, als am Mittag, beginnt eine Fuehrung durch das Freigelaende, bei der man die Vegetation Amerikas, Asiens und Europas kennenlernen kann und es beginnt eine weitere unter Fuehrung des Tieroekologen Professor Dr. Fiedler und seiner Mitarbeiter, die sich mit den Insekten im Oekologisch-Botanischen Garten beschaeftigt. Diese Fuehrung wird um 15.00 Uhr wiederholt. Um 16.00 Uhr schliesslich steht eine Fuehrung durch den Nutzpflanzengarten an.

Wer bereits von den versteinerten Hoelzern gehoert, sie aber nicht gesehen hat, der sollte entweder um 11.00 oder um 14.00 Uhr im Gebaeude der palaeobotanischen Sammlung (links von dem Haupteingang zum Freigelaende) sein, um sich vom ehemaligen Leiter des Gartens, Professor Dr. Guenter Rossmann, diese Sammlung der nach ihm benannten Stiftung anzuschauen.

Wer dann immer noch nicht seinen Wissensdurst befriedigt hat, der kann zwischen 13.00 und 16.00 Uhr in Einzelheiten gehen. In diesem Zeitraum stellen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Gartens Teilaspekte vor. Da wird es z. B. um Kalthauspflanzen gehen, um die Anzucht und Pflege von Stauden, aber auch um Pflanzenschutz im Gewaechshaus und um die Pflanzen der nordamerikanischen Praerien oder der der Steppe. Wer sich fuer Getreidearten und -sorten interessiert, der sollte sich im Nutzpflanzengarten einfinden, wen die Honigbienen und die Imkerei am Herzen liegen, der sollte am Bienenhaus vorbeischauen, wer schliesslich vermutet, dass die Arbeit an einem solchen Garten einen erheblichen Maschinenpark benoetigt, der kann sich bei dem Mitarbeiter im Betriebshof davon ueberzeugen.

Ganz zum Schluss: Weil den Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Gartendirektor Dr. Gregor Aas auch das leibliche Wohl ihrer Gaeste nicht ganz egal ist, werden im Eingangsbereich Getraenke und kleine Speisen angeboten. Eine echte Konkurrenz fuer den zweiten Tag des Bayreuther Buergerfestes oder eine sinnvolle Ergaenzung - das ist hier die Frage!

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