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Umfassendes Spektrum der Inneren Medizin

14.05.1998 - (idw) Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Ob Herz, Leber oder Niere, ob Schilddrüse, Diabetes oder Lunge - die Zahl der Erkrankungen im Bereich der Inneren Medizin ist nicht nur immens, sondern vor allem auch vielfältig. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, aber auch Weiterbildungsangebote für angehende Internisten stehen daher im Mittelpunkt der 170. Tagung der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Innere Medizin e.V., die von Donnerstag, 14. Mai, bis Sonnabend, 16. Mai 1998, in den Medizinischen Einrichtungen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, stattfindet.

Rund 400 Internisten sowie angehende Fachärzte werden an der Tagung teilnehmen. Erstmals findet der Kongreß in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) statt. Gemeinsam bieten sie Kurse über spezielle Verfahren innerhalb der Inneren Medizin an.

Wie umfangreich das Gebiet der Inneren Medizin ist, spiegelt sich in den Patientenzahlen wider: Circa 32.000 Patienten werden jährlich in der Inneren Medizin der Heinrich-Heine-Universität behandelt, davon 12.000 stationär und 20.000 ambulant. Rund 8.000 Patienten pro Jahr werden in der Notaufnahmestation der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf untersucht und behandelt.

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf bietet ein umfassendes Spektrum zur Behandlung internistischer Erkrankungen an. Zur Inneren Medizin zählen:
- die Kardiologie (Lehre vom Herzen),
- die Pneumologie (Lungenheilkunde),
- die Angiologie (Wissenschaftsgebiet, das sich mit den Blutgefäßen befaßt),
- die Gastroenterologie (Wissenschaft von den Erkrankungen des Magens und Darms),
- die Endokrinologie (Lehre von der inneren Sekretion),
- die Rheumatologie (Gelenke, Muskeln, Nerven, Sehnen)
- die Nephrologie (Wissenschaft von den Nierenerkrankungen),
- und die Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin.

Die Hauptveranstaltung der Tagung am Sonnabend steht unter dem Thema "Langzeittherapie internistischer Erkrankungen". Anerkannte Spezialisten werden über die teils Jahre, teils Jahrzehnte andauernde Langzeittherapie chronisch-internistischer Erkrankungen berichten. Damit werden gleichermaßen niedergelassene Internisten als auch Klinikärzte angesprochen. Denn während die erheblichen Fortschritte akuter Therapiemaßnahmen innerhalb von Tagen, Wochen oder Monaten bereits vielfach dargestellt wurden, ist die Langzeittherapie noch weit weniger gesichert.

Auch die Frage, wann die Therapie durch den Hausarzt, wann durch den Facharzt und wann durch den Spezialisten durchgeführt werden muß, wird im Mittelpunkt der Tagung stehen. Denn gerade in Zeiten einer Kostenexplosion im Gesundheitswesen ist die Rollenverteilung von niedergelassenen Ärzten und Kliniken von zentraler Bedeutung.
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