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Funktionale Molekülstrukturen

29.05.1998 - (idw) Westfaelische Wilhelms-Universität Münster

Aktuelle Forschungsergebnisse über die molekulare Orientierung als Funktionskriterium in chemischen Systemen stehen auf dem Programm eines Symposiums, das am kommenden Freitag, 5. Juni 1998, an der Universität Münster stattfindet. Veranstalter ist der sich mit diesen Fragen beschäftigende Sonderforschungsbereich (SFB) 424.

Als Referenten des von 8.30 bis bis 16 Uhr im Hörsaal C 2 der Chemischen Institute an der Wilhelm-Klemm-Straße 6 stattfindenden Symposiums konnten mit J.A. Zasadzinski aus Santa Barbara /Kalifornien, A. Gericke aus Halle-Wittenberg, U.S. Schubert aus München und K. Müllen aus Mainz vier Wissenschaftler gewonnen werden, die sich ihrerseits intensiv mit der Thematik des münsterschen Sonderforschungsbereichs auseinandersetzen. Von den Vorträgen über den Stand ihrer Forschungsarbeiten versprechen sich die Fachkollegen in Münster eine große Bereicherung für ihre wissenschaftlichen Aktivitäten.

Dem Symposium voraus geht am Donnerstag, 4. Juni 1998, eines interner Workshop des Sonderforschungsbereichs. Bei dieser ganztägigen Veranstaltung werden die einzelen Projektgruppen ihre aktuellen Forschungsergebnisse vorstellen. Beteiligt an diesem fachübergreifend angelegten Sonderforschungsbereich sind Arbeitsgruppen aus der Organischen Chemie, der Anorganischen Chemie, der Biochemie sowie der Physik.

Der von der Deutschen Forschungsbgemeinschaft (DFG) zum Jahresbeginn 1997 an der Westfälischen Wilhelms-Universität eingerichtete SFB 424 wird in der ersten dreijährigen Förderungsperiode mit insgesamt fünf Millionen Mark unterstützt. Die Erkenntnisse des von insgesamt zehn Forschergruppen getragenen Sonderforschungsbereichs sollen in die Entwicklung von möglichst einfachen chemischen Verfahren umgesetzt werden. Als Vorbilder, die für einesinnvolle praktische Anwnedung stark vereinfacht werden müssen, dienen sehr komplexe natürliche Strukturen, wie Enzyme und Membranen in biologischen Systemen. Die erwarteten Ergebnisse der münsterschen Naturwissenschaftler haben auch einen anwendungsbezogenen Aspekt: So können sie beispielsweise die Grundlage für den effizienten und umweltverträglichen Aufbau von neuen Wirkstoffen und Matreialien bilden.
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