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Ausonius-Preis erstmals an Prof. Flashar

09.06.1998 - (idw) Universität Trier

Prof. Dr. em. Hellmut Flashar, München, ist der erste Preisträger des mit 3000 Mark dotierten Ausonius-Preises, der 1998 zum ersten Mal auf Vorschlag eines Kuratoriums aus den Fächern Klassische Philologie und Alte Geschichte, Fachbe-reiche II und III an der Universität Trier, im Rahmen einer Festveranstaltung am Freitag, 19. Juni 1998 um 18 Uhr c.t., Hörsaal 2, verliehen wird.

144/1998
Neu im Jahr 1998:
Ausonius-Preis wird erstmals an Prof. Flashar verliehen

Prof. Dr. em. Hellmut Flashar, München, ist der erste Preisträger des mit 3000 Mark dotierten Ausonius-Preises, der 1998 zum ersten Mal auf Vorschlag eines Kuratoriums aus den Fächern Klassische Philologie und Alte Geschichte, Fachbe-reiche II und III an der Universität Trier, im Rahmen einer Festveranstaltung am Freitag, 19. Juni 1998 um 18 Uhr c.t., Hörsaal 2, verliehen wird. Der Wissen-schaftler erhält den Preis in Anerkennung seines wissenschaftlichen Lebenswerkes. Er ist emeritierter ordentlicher Professor für Klassische Philologie und hatte den gräzistischen Lehrstuhl in Bochum und (zuletzt) in München inne.

Prof. Flashar hat zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze und Monographien vor allem auf dem Gebiet der antiken Philosophie, der antiken Medizin und des antiken Dramas verfaßt. Besonders zu erwähnen ist die 1991 im Beck-Verlag erschienene umfangreiche Abhandlung "Inszenierung der Antike. Das griechische Drama auf der Bühne der Neuzeit 1585-1990". Den Trierer Hörern ist Prof. Flashar schon durch seinen Vortrag "Griechische Tragödie im Gewand der Gospel-Musik" bekannt, den er im vergangenen Jahr auf dem Symposion "Antikes Drama - neu gelesen, neu gesehen" gehalten hat.
In einer Feierstunde wird Prof. Dr. Georg Wöhrle, Fachbereich II der Universität Trier, Klassische Philologie/Gräzistik den Preisträger Prof. Flashar vorstellen, der in einem Festvor-trag zum Thema "Medizin und Ethik in der Antike" sprechen wird.

Der Preis wurde der Universität Trier von dem Trierer Rechtsanwalt Peter Seidel gestiftet. Er wird in Anerkennung einer herausragenden wissenschaftlichen Arbeit auf dem Gebiet der Klassischen Philologie oder der Alten Geschichte oder in Anerkennung eines wissen-schaftlichen Gesamtwerkes verliehen. Benannt ist der Preis nach Decimus Magnus Ausonius, einem römischen Dichter und Staatsmann, der um das Jahr 365 n. Chr. von Kaiser Valentinian I. als Erzieher des Prinzen Gratian nach Trier berufen wurde und während der Regierung Gratians (375-383) zu höchsten Reichsämtern aufstieg. Ausonius' heute noch bekanntestes dichterisches Werk ist die 'Mosella', ein Lob-preis des Flusses, seines Nutzens und seiner landschaftlichen Schönheiten.

Programm zur Preisverleihung:
· Begrüßung durch den Dekan des Fachbe-reichs II der Universität Trier, Prof. Dr. Karl Hölz
· Vorstellung des Preisträgers durch Prof. Dr. Georg Wöhrle, Fachbereich II der Universität Trier, Klassische Philologie/Gräzistik
· Festvortrag von Prof. Dr. Hellmut Flashar (München): "Medizin und Ethik in der Antike"

PRESSEMITTEILUNG - UNIVERSITÄT TRIER
Herausgegeben von der Pressestelle - Redaktion: Heidi Neyses
54286 Trier - Telefon: 06 51/2 01-42 39
Fax: 06 51/2 01-42 47
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