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Weiterer Mosaikstein im "Nano-Valley"

10.06.1998 - (idw) Universität Fridericiana Karlsruhe (T.H.)

Nr. 063 / 10. Juni 1998 / mea

Weiterer Mosaikstein im "Nano-Valley"
Universität beschließt Gründung des Instituts für Nanotechnologie

Die Universität Karlsruhe hat beschlossen, daß an der Fakultät für Elektrotechnik ein interfakultatives Institut für Nanotechnologie gegründet wird. Beteiligt sind 20 Professoren aus 15 Instituten der Fakultäten für Physik, Chemie, Maschinenbau, Chemie-ingenieurwesen und Elektrotechnik. Das Institut wird gemeinsam von den Professoren Dr. André Braun, Dr. Martin Wegener und Dr. Werner Wiesbeck geleitet. Die Universität Karlsruhe wird im Rahmen des "Nano-Valley" mit dem Forschungszentrum Karlsruhe - Technik und Umwelt kooperieren, vor allem mit dem soeben dort gegründeten gleichnamigen Institut für Nanotechnologie. "Nano-Valley" ist die Bezeichnung für die geplante länderübergreifende Kooperation zwischen Forschungsinstitutionen aus Baden-Württemberg und dem Elsaß, die zum Kern eines Kompetenzzentrums für Nanotechnologie werden soll.

Ziel der Nanotechnologie ist es, Strukturen und Bauelemente im Größenbereich einiger Tausendstel eines Tausendstel eines Millimeters (1 Nanometer = 0,000 000 001 Meter ) herzustellen, zu charakterisieren und zur industriellen Anwendung zu führen.

Ein Schwerpunkt des Instituts für Nantotechnologie ist die gezielte Herstellung und Charakterisierung von Funktionselementen auf der Nanometerskala. Hierbei können zum Beispiel bekannte lithographische Top-Down Verfahren, wie sie auch bei der Herstellung hochmoderner Computer-Chips eingesetzt werden, mit sogenannten Bottom-Up Verfahren, bei denen im Grenzfall ein Funktionselement aus Atomen oder Molekülen im Baukastensystem erstellt wird, verknüpft werden. Hierbei können auch qualitativ neuartige elektronische Bauelemente entstehen, wie zum Beispiel der sogenannte Ein-Elektronen-Transistor. Andere Schwerpukte des Instituts für Nanotechnologie betreffen die Herstellung und Charakterisierung von Nanopartikeln und nanoskaligen Funktionsräumen.

Die Universität ergänzt mit dem Schwerpunkt Nanotechnologie ihr Lehr- und Forschungsangebot um ein weiteres hochaktuelles und technisch relevantes Gebiet.

Nähere Informationen: Prof. Dr. Martin Wegener
Tel.: 608-3400, Fax: 60 75 93
Prof. Dr. Werner Wiesbeck
Tel.: 608-2522, Fax: 69 18 65

Diese Presseinformation ist auch im Internet unter folgender Adresse abrufbar:
http://www.uni-karlsruhe.de/Uni/Verwaltung/Pressestelle/pi063.html
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