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Einladung: Vom "Bochumer Modell" zum Klinikum der RUB

18.06.1998 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Das erfolgreiche "Bochumer Modell" der medizinischen Ausbildung wird auf unbefristete Zeit verlängert. Ein neuer Vertrag zwischen dem Land NRW und den Trägern der Kliniken des bisherigen "Bochumer Modells" wird am 24. Juni 1998 unterzeichnet.

Bochum, 18.06.1998
Nr. 129

Der König ist tot - Es lebe der König!
Vom "Bochumer Modell" zum Klinikum der RUB
PK - Staatssekretär Dr. Lieb und Träger unterzeichnen Vertrag


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

das erfolgreiche "Bochumer Modell" der medizinischen Ausbildung hat sich bewährt und wird nun auf unbefristete Zeit verlängert. Ein neuer Vertrag zwischen dem Land NRW und den Trägern der Kliniken des bisherigen "Bochumer Modells" wird am 24. Juni 1998 unterzeichnet. Er legt die Entfristung sowie Perspektiven für die Verbesserung der zukünftigen Zusammenarbeit in klinischer Ausbildung und Forschung fest. Äußeres Symbol der neuen Zusammenarbeit ist die Umbenennung in "Klinikum der Ruhr-Universität Bochum".

In kleinen Gruppen an "normalen Krankheiten" lernen

Zum Kennzeichen des "Bochumer Modells" wurde die klinische Ausbildung in Krankenhäusern der Regelversorgung: In kleinen Gruppen werden die Medizinstudierenden der RUB schon während ihres Studiums an "normalen" Krankheiten ausgebildet, und nicht nicht nur an Krankheiten der "Hochleistungsmedizin". Die Spitzenergebnisse der Absolventen haben das "Bochumer Modell" weit über die Grenzen des Landes bekannt gemacht.

Aus Geldnot eine Tugend gemacht

Die Erfolgsstory des "Bochumer Modells" begann 1975 mit dem Beschluß des Landes, aus finanziellen Gründen ein eigenes Klinikum für die RUB aufzugeben. Am 25. Januar 1977 beschloß das Land, "ein neues, möglicherweise zukunftsweisendes Modell zur Ausbildung von Medizinstudierenden ab Wintersemester 1977 an der RUB" zu erproben. Noch im selben Jahr wurden Verträge mit verschiedenen Trägern unterzeichnet über die Nutzung der Krankenhäuser "Bergmannsheil", Knappschafts-Krankenhaus, St. Josef-Hospital (alle Bochum) und Marienhospital (Herne) für die klinische Ausbildung. Diese befristeten Verträge wurden 1987 um weitere zehn Jahre verlängert.

TERMIN

Um Sie ausführlich über die Zukunftsperspektiven des Klinikums der RUB zu informieren, lade ich Sie herzlich ein
zur

Vertragsunterzeichnung und Pressegespräch,
24. Juni 1998, 12:30 Uhr,
Sitzungssaal der Medizinischen Fakultät der RUB,
Gebäude MA-Süd, 1. Etage, Raum 1/60.

Gesprächspartner

Es sprechen und stehen Ihnen für Gespräche zur Verfügung Rektor Prof. Dr. Dietmar Petzina, Staatssekretär Dr. Wolfgang Lieb (NRW-Ministerium für Schule, Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung), für die Träger: Fritz Kollorz (Bundesknappschaft und Bergbauberufsgenossenschaft), Dekan Prof. Dr. Ulf Eysel (Medizinische Fakultät der RUB).

Ich würde mich sehr freuen, Sie bei dieser Gelegenheit wieder in der RUB begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Josef König
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