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Urologietagung in Bochum

22.06.1998 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Selbst das heiße Eisen "Erektile Dysfunktion", das vor kurzem noch durch "Viagra" in allen Medien greifbar war, wird angepackt auf einem international hochkarätig besetzten Symposion, mit dem die Urologische Klinik im Marienhospital Herne - Klinikum der Ruhr-Universität Bochum - am 26. Und 27. Juni 1998 (Gastronomie im Stadtpark Bochum) ihr 25jähriges Jubiläum begeht.

Bochum, 22.06.1998
Nr. 131

Nicht nur Männerleiden ...
25 Jahre Urologie in Herne
Jubiläum im RUB-Klinikum


Mit einem international hochkarätig besetzten Symposion feiert die Urologische Klinik im Marienhospital Herne - Klinikum der Ruhr-Universität Bochum - am 26. Und 27. Juni 1998 (Gastronomie im Stadtpark Bochum) ihr 25jähriges Jubiläum. Das Themenspektrum des Symposions, das vom Direktor der Urologischen Klinik, Prof. Dr. Theo Senge geleitet wird, reicht von der "organerhaltenden Nierenchirurgie" und "radikalen Prostatatektomie - gestern und heute" bis hin zur Frage moderner Kommunikationsform "Arzt im Internet". Selbst das heiße Eisen "Erektile Dysfunktion" wird angepackt, das vor kurzem noch durch "Viagra" in allen Medien greifbar war. Die Medien sind herzlich willkommen.

25jährige Erfolgsgeschichte

1974 wurde die urologische Klinik des Josefs-Hospitals in Herne-Börnig als Hauptabteilung gegründet. Diese Abteilung durchlebte einen großen Wandel, an dem insbesondere Prof. Senge einen großen Anteil hatte. Das Josefs-Hospital gibt es nicht mehr, unter neuer Trägerschaft heißt es nunmehr Marienhospital II. Die Medizinische Fakultät der RUB wurde gegründet, und damit wurde die Urologische Klinik Teil des "Bochumer Modells" der medizinischen Ausbildung, das nun - mit den neuen Verträgen - zum Klinikum der RUB wird.

90 Betten auf vier Stationen

Die Urologische Klinik wuchs und veränderte sich. Heute verfügt sie über 90 Betten auf 4 Stationen, die letzten beiden werden derzeit modernisiert. Ambulanz und Endoskopie-Bereiche sind auf dem neuesten Stand. Es entstand auch die Einrichtung zur Extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie und der Neubau des OP mit 4 Sälen. Sie hat sich gut entwickelt, sie hat technisch und räumlich ideale Voraussetzungen; viele Ärzte wurden hier trotz stets enger personeller Situation ausgebildet - sie sind jetzt Oberärzte, Chefs und Ordinarien.

Weitere Informationen

Priv.-Doz. Dr. Gerald Haupt, 02323/499(0)-2679, Fax: 02323/499-382


Programm

Freitag, 26. Juni 1998

Moderation: Th. Senge, Herne 12.30 - 15.30

Einführung, H.J. Trampisch, Bochum

Evidenz-basierte Medizin und die Erstellung von Therapieempfehlungen, R. Klar, Freiburg

Impact of German urology in Saudi-Arabia, A. Al-Dayel und M.S. Abomelha, Saudi-Arabien

Die organerhaltende Nierenchirurgie, G. Staehler, Heidelberg

Das oberflächliche Urothelkarzinom, D. Jocham, Lübeck

Die radikale Prostatektomie - gestern und heute, H. Frohmüller, Würzburg

Pause 15.30 - 16.00

Moderation: G. Haupt, Herne 16.00 - 18.00

Allgemeinmedizinische Aspekte, L. Stratmann, Bottrop

Diagnostik neurogener Blasenentleerungsstörungen, J. Pannek, Herne

Konservative und operative Therapie neurogener Blasenfunktionsstörungen, M. Stöhrer, Murnau

Molecular changes - maximal impacts, D.S. Coffey, Baltimore


Festabend mit Tana Schanzara 20.00

Samstag, 27. Juni 1998

Moderation: W. Diederichs, Berlin 8.00 - 10.00

Risiko-adaptierte Therapie von Hodentumoren, P. Albers, Bonn

Infertilität, W. Weidner, Gießen

Erektile Dysfunktion, H. Porst, Hamburg

Laparoskopie - was ist möglich?, J. Rassweiler, Heilbronn

Pause 10.00 - 10.30

Moderation: J. Pastor, Herne 10.30 - 12.30

Der Arzt im Internet, H. Sommerkamp, Freiburg

Update zu urologischen Infektionen, S. Gatermann, Bochum

ESWL , Ch. Chaussy, München

Simplified medical management of stones, G. Preminger, Durham

Mittagspause 12.30 - 13.30

27. Juni 1998

Moderation: R. Berges, Herne 13.30 - 15.30

30 Jahre Prostataforschung - Geschichte einer Liebe

Th. Senge, Herne

Medikamentöse Therapie der BPH, U. Tunn, Offenbach

Minimal-invasive Verfahren bei der BPH, R. Muschter, München

Operative Therapie der Inkontinenz - offen vs. minimal-invasiv J. Graff, Solingen

Pause 15.30 - 16.00

Moderation: U. Engelmann, Köln 16.00 -18.30

Robotics and virtual reality in urology, G. Preminger, Durham

Gesundheitspolitik aus Sicht der Krankenhäuser, H. Melchior, Kassel

Die Auswirkungen der Gesundheitspolitik auf die vertragsärztliche Versorgung, K. Schalkhäuser, Dorfen

Gesundheitspolitik aus Sicht der Kassen, U. Neumann, Bochum
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