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Pflegewissenschaftliche Weiterbildung

28.07.1998 - (idw) Universität Fridericiana Karlsruhe (T.H.)

Karl-Friedrich-Str. 17
D-76133 Karlsruhe
Tel.: 0721/93 207-0
Fax: 0721/93 207-11
UNIVERSITÄT KARLSRUHE (TH)
FERNSTUDIENZENTRUM

Juli 1998

Pflegewissenschaftliche Weiterbildung
- Ein einsemestriges Kontaktstudium in Zusammenarbeit mit der Universität Witten/Herdecke -

Das Kontaktstudium 'Vernetzung in der Pflege' am Fernstudienzentrum der Universität Karlsruhe
Das Fernstudienzentrum der Universität Karlsruhe (TH) bietet in Zusammenarbeit mit der Universität Witten/Herdecke, Institut für Pflegewissenschaft, das Kontaktstudium 'Vernetzung in der Pflege' an. Es handelt sich um eine wissenschaftliche Weiterbildungsmaßnahme von fünfmonatiger Dauer, die berufsbegleitend durchgeführt werden kann.
Das Angebot beginnt am 17. Oktober 1998 und endet am 6. März 1999. Anmelde-schluß ist der 15. September 1998.
Ziel des Kontaktstudiums ist es, praxisnah wissenschaftlich fundiertes Fachwissen zu vermitteln. Das didaktische Konzept basiert auf der Integration von Fernstudien-, Präsenz- und Telelearning-Phasen. Dabei wird das Selbststudium angeleitet durch eine moderierte Computer-Konferenz, deren praktische Nutzung ebenso Bestandteil der Kompetenzerweiterung ist, wie die Aneignung fachlicher Inhalte.
Inhaltliche Schwerpunkte bilden die Themen 'Pflegenetzwerke', 'Pflegeprozeß', 'Qualitätssicherung in der Pflege' und die 'Interdisziplinäre Zusammenarbeit'.

Sich neben der beruflichen Alltagsbelastung und vielfältigen familiären Verpflichtun-gen auf Fort- und Weiterbildungen einzulassen, erfordert nicht nur Motivation und Engagement, sondern auch eine neue Organisation des Berufs- und Privatlebens. Gerade für Pflegekräfte, von denen viele im Schichtdienst tätig sind, ist eine Wei-terbildung mit einer starren Lehr- und Lernstruktur kaum durchführbar.
Ein flexibles, zeitlich und räumlich unabhängiges Fernstudium bietet Berufstätigen die Chance der individuellen Gestaltung ihrer Weiterbildung.

Die Zielgruppe für das Weiterbildungsangebot sind
· Pflegekräfte mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung im Bereich der Kran-ken-, Alten-, Kinderkranken- oder Entbindungspflege und mehrjähriger Berufser-fahrung, die möglichst über einer abgeschlossene Weiterbildung zur Stations-, Heim- oder Pflegedienstleitung verfügen
· MitarbeiterInnen aus sozialen Diensten und Rehabilitationseinrichtungen mit ver-gleichbaren Fort- und Weiterbildungen.
Und so sieht der Studienverlauf aus:
In der Selbststudienphase werden an die Studierenden fernstudiendidaktisch auf-bereitete Studienbriefen ausgegeben. Mit Hilfe von Reflexions-, Übungs- und Ein-sendearbeiten sollen die Lehrtexte selbständig erarbeitet und erschlossen werden. Die Möglichkeit, orts- und zeitunabhängig zu arbeiten, erlaubt den Teilnehmenden einen individuellen Arbeitseinsatz, der gerade für Pflegekräfte im Schichtdienst von großem Vorteil ist.
Um das erlernte Wissen zu vertiefen und in die Berufswelt zu transferieren, werden Präsenzphasen angeboten, die sich aus einer sinnvollen Kombination von Semina-ren, Workshops und Hospitationen zusammensetzen. Damit gerade die für Pflege-kräfte wichtige praxisbezogene Hilfestellung nicht zu kurz kommt, Erfahrungen aus-getauscht werden können und das Erlernte sinnvoll umgesetzt werden kann, endet eine Studieneinheit nach der Bearbeitung eines Studienbriefes mit spezifischen Prä-senzveranstaltungen, die i.d.R. von den Autorinnen und Autoren durchgeführt wer-den.
Eine weitere Vertiefung des Wissens und der Fähigkeiten sowie vor allem die An-wendung auf Probleme, mit denen die Teilnehmenden in ihrer individuellen berufli-chen Arbeit konfrontiert werden, wird durch die Kommunikation über den Computer erfolgen, in der sog. Telematikphase, die zeitlich parallel zu den Selbststudien- und Präsenzphasen abläuft. Damit schließt diese Phase eine fachliche Beratung und Betreuung ein. Zudem ermöglicht sie rege Kontakte sowohl zu den Veranstaltern der Weiterbildungsmaßnahme als auch zu den anderen Teilnehmern.

Noch einige Worte zur Gesamtorganisation:
Das Modul "Vernetzung in der Pflege" wird vom Fernstudienzentrum der Universität Karlsruhe (TH) durchgeführt. Für die wissenschaftliche Begutachtung der Studienmaterialien und die Durchführung der mündlichen Abschlußprüfung ist die Prüfungs-kommission verantwortlich, deren Vorsitz das Institut für Pflegewissenschaft der Uni-versität Witten/Herdecke hat. Nach erfolgreichem Abschluß erhalten die Teilneh-menden ein Zertifikat der beiden Universitäten.
Es werden Teilnehmergebühren erhoben, die sich für das Kontaktstudium mit Beginn Herbst 1998 auf DM 1.480,- belaufen. Darin enthalten sind die Lehrtexte, die Einfüh-rung, insgesamt 8 Wochenendseminare und die telematische Betreuung über die gesamte Dauer des Kontaktstudiums. Die Prüfungsgebühr von DM 200,- wird ge-sondert nach der Prüfungsanmeldung erhoben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Weitere Informationen sind hier erhältlich:

Universität Karlsruhe, Fernstudienzentrum, Karl-Friedrich-Str. 17, 76133 Karlsruhe, Tel. 0721/93 20 70, Fax: 0721/93 20 711; Email: sabine.paul@fsz.uni-karlsruhe.de
oder http://www.uni-karlsruhe.de/~fsz
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