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Chemie kann in Jena sehr schnell studiert werden

30.07.1998 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Chemikerverband prognostiziert bessere Berufsperspektiven

Jena (30.07.98) "Deutlich bessere Perspektiven für Chemieabsolventen", erwartet die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). Grundlage dieser Prognose ist die neueste Statistik der Chemiestudiengänge 1997, die in der jüngsten Ausgabe der Chemischen Nachrichten veröffentlicht wurde.

Ende 1997 gab es rund 23.500 Chemiestudierende an den Hochschulen in Deutschland. Im gleichen Jahr erlangten etwa 2.500 Absolventen ihr Diplom, weitere 2.300 promovierten. Mit 3.100 Studienanfängern hat sich die Zahl gegenüber den Vorjahren zwar leicht erholt, liegt allerdings noch immer auf einem niedrigen Niveau. Aus diesen Zahlen und dem gestiegenen Anteil von Absolventen, der in der Chemischen Industrie eine Anstellung fand, leitet der Chemiker-Verband deutlich bessere Berufsperspektiven für zukünftige Absolventen ab.

Eine große Rolle spielt dabei die Studiendauer. "Insbesondere die Hochschulen der neuen Bundesländer weisen besonders kurze Studienzeiten auf", belegt die Statistik. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena nimmt hier eine Spitzenposition ein. Bei der durchschnittlichen Studiendauer einschließlich der Diplomarbeit liegt die Jenaer Alma mater mit einem Median von 9,5 Semestern auf Platz 2 hinter Leipzig - im Bundesdurchschnitt dauert das Studium 12,3 Semester.

Der Zeitfaktor spielt ebenfalls beim Erlangen des Doktorhutes eine wichtige Rolle, da 80 % bis 90 % der Chemiker nach dem Diplom eine Promotion anstreben. Auch hier liegt die Friedrich-Schiller-Universität mit einem Median von 15,6 Semestern auf Rang 2 der Schnellstenliste - hinter der Bergakademie Freiberg. Die Studiendauer bis zur Promotion liegt im Bundesdurchschnitt etwa drei Semester höher.

Wer demnach jetzt ein Chemiestudium an der Universität Jena aufnimmt, hat bei guten Studienleistungen hervorragende Berufsperspektiven. Denn nach Auswertung der jüngsten Statistik zieht der Chemiker-Verband das Fazit: "Der Arbeitsmarkt für Chemieabsolventen ab dem Jahr 2003 wird daher ein deutlich anderes Profil als der heutige haben und von einem Mangel geeigneter Nachwuchskräfte geprägt sein...".

Kontakt:
Dekanat der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät
Dr. Bernd Nestler
Am Steiger 3, Haus 3
07743 Jena
Tel.: 03641/948004
Fax: 03641/948002


Friedrich-Schiller-Universität
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Axel Burchardt M. A.
Fürstengraben 1
07743 Jena
Tel.: 03641/931041
Fax: 03641/931042
e-mail: hab@sokrates.verwaltung.uni-jena.de
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