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Ausbildung zum China-Experten

05.08.1998 - (idw) Gerhard-Mercator-Universität Duisburg (bis 31.12.2002)

Regionalstudien zum Reich der Mitte bilden einen neuen Schwerpunkt im Diplomstudiengang Ostansienwissenschaften an der Mercator-Universität Duisburg

Ausbildung zum Chinaexperten
Neuer Ostasien-Schwerpunkt neben Japan


Trotz oder gerade wegen der Asienkrise: Der ostasiatische Wirt-schaftsraum gewinnt weltweit an Bedeutung. Die Nachfrage nach Experten, die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen in diesem Raum analysieren und dabei auch Problemfelder erken-nen und bewältigen können, steigt.

Daher bietet die Mercator-Universität Duisburg ab dem Wintersemester 1998/99 die Ausbildung zum Ostasienwissenschaftler mit dem Länderschwerpunkt China an und ergänzt damit das bisherige erfolgreiche Studienangebot mit dem Schwerpunkt Japan.

Im Gegensatz zu den an meisten anderen deutschen Universitäten, bei denen die philologisch-historischen Aspekte in ihren Fernoststudien im Vordergrund stehen, vermittelt der Duisburger Studiengang Ostasienwissenschaften gegenwartsbezogene wirt-schaftswissenschaftliche, sozialwissenschaftliche und geo-graphische Kenntnisse über den chinesischen Wirtschaftsraum in Verbindung mit einer soliden Sprachausbildung.

Das 9-semestrige wissenschaftliche Studium wird geprägt durch eine umfassende und intensive Ausbildung
q in moderner chinesischer Sprache (Mandarin)
q in einem Methodenfach (wahlweise Wirtschaftswissen- schaft, Sozialwissenschaften oder Geographie) und
q in den ostasiatischen Regionalstudien mit umfangreichem
Wissen über Geographie, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft,
Kultur und Geschichte Ostasiens, insbesondere Chinas
bzw. Japans.


Auslandssemester obligatorisch

Der hohe Praxisbezug wird auch deutlich durch das obligatori-sche Auslandssemester. Neben einem Sprachintensivkurs an einer chinesischen Hochschule ist auch ein Praktikum bei einem Un-ternehmen oder einer anderen Institution fester Bestandteil des Studienprogramms. Hier kommen den Studenten die langjährigen, bewährten Kooperationen der Universität Duisburg mit den Uni-versitäten in Wuhan - zugleich Duisburgs Partnerstadt in China - zugute.

Bei der Konzeption dieses neuen Länderschwerpunktes im Rahmen des Studienganges Ostasienwissenschaften wurde auf die guten Erfahrungen mit dem seit 1991 angebotenen Länderschwer-punkt Japan zurückgegriffen. So kann den angehenden Studen-ten von Anfang an ein bereits bewährtes Ausbildungspro-gramm angeboten werden.


Uni Duisburg - eines der größten deutschen Asienzentren

Mit insgesamt sechs Professuren im Bereich Ostasien und dem Institut für Ostasienwissenschaften hat sich an der Universität Duisburg eines der größten deutschen Asienzentren heraus-gebildet. Mit dem Politikwissenschaftler Prof. Thomas Heberer, der seit diesem Jahr an der Mercator-Universität lehrt, gelang es zu-dem einen weiteren ausgewiesenen Chinaspezialisten zu gewin-nen.


Gute Berufsaussichten

Die Berufsaussichten der angehenden Regionalwissenschaftler werden als gut angesehen, wie auch Erfahrungen der Absolventen des Länderschwerpunktes Japan zeigen. Gerade die gegenwärtige Asienkrise hat vielen Unternehmen gezeigt, daß die Region bisher nicht aufmerksam genug beobachtet wurde. Genauso bietet die Krise auch neue Einstiegschancen in den Markt Ostasiens. Von daher steigt gerade jetzt die Nachfrage nach Ostasienexpertise sprunghaft an. Die Universität Duisburg will mit dem neuen Studi-enangebot dazu beitragen, diese Lücke zu schließen.

Weitere Informationen zum Studium können beim Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Duisburg unter Tel. 0203-379-4191/4189 oder per E-Mail: OAWISS@uni-duisburg oder OAWISS@uni-duisburg.de an-gefor-dert werden.

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