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Tag der Raumfahrt II

14.08.1998 - (idw) Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig

Am 20. August findet bundesweit der "Tag der Raumfahrt" statt. Institute der Technischen Universität Braunschweig öffnen ihre Türen und stellen sich allen Interessierten mit Ausstellungen und Vorträgen vor. Die Themen reichen vom Weltraumschrott bis zum "Elektronischen Bilndenhund".

"Von der Raketensteuerung zum elektronischen Blindenhund" - der Titel des Vortrags von Dipl.-Ing Herwarth Talkenberg verspricht einen spannenden Einblick in ungewöhnliche Aspekte der Navigation und Ortung per Satellit. Zu hören ist er am

"Tag der Raumfahrt",
Donnerstag, 20. August, um 19.30 Uhr,
in der Flugzeughalle des DLR.

Außerdem präsentiert sich das Institut für Flugführung der Technischen Universität Braunschweig mit einem Stand in der Flugzeughalle. Jeder ist herzlich eingeladen, sich vor Ort über die Aufgaben der Luftfahrtforschung an der TU zu informieren.

Die Luftfahrtforschung hat in Braunschweig eine lange Tradition. Mit Unterbrechungen in der Nachkriegszeit wurde hier am und um den Forschungsflughafen Braunschweig die Entwicklung der Luftfahrt richtungweisend mitgestaltet. Neben den am Flughafen beheimateten Firmen, dem Luftfahrtbundesamt und dem DLR, ist das Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik (ZLR) der TU Braunschweig ein gewichtiges Glied der Kette der Forschung und Entwicklung in diesem Bereich. Es ist landesweit das einzige seiner Art.

Zusammengesetzt ist es aus den Instituten für Flugzeugbau, Flugführung, Strömungsmechanik, dem Institut für Flugmechanik und Raumfahrttechnik sowie dem für Luft- und Raumfahrtsysteme. Diese Institute beschäftigen sich mit Grundlagen der Umströmung schnell fliegender Flugkörper, der Entwicklung leichter aber mechanisch fester Strukturen, der Ortung und Navigation unter extremen Bedingungen sowie der Antriebstechnik für Flugzeuge und Raketen. Diese verschiedenen Disziplinen müssen zu einer harmonischen Synthese geführt werden, um so ein kompliziertes Gebilde wie ein Flugzeug oder einen Raumflugkörper sicher fliegen zu lassen.

Daß trotz ausgefeilter Technik immer wieder Grenzen des menschlich Beherrschbaren erreicht werden, ist Bestandteil der Forschung in diesem Hightech-Bereich. Die Grenze des Machbaren zu erfahren, bedeutet einen Teil der Faszination, die von der Luft- und Raumfahrttechnik ausgeht.
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