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Warum Blutgefäße verkalken

08.09.1998 - (idw) Westfaelische Wilhelms-Universität Münster

Aktuelle Forschungsergebnisse über molekularbiologische und zellbiologische Mechanismen, die bei der Entstehung einer Blutgefäßverkalkung eine Role spielen, präsentieren und diskutieren Experten aus Europa und den USA vom 13. bis 16. September 1998 im Rahmen eines internationalen Symposiums an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Veranstalter dieser Tagung über die Biologie der Gefäßwand ist das mit dieser Thematik in verschiedenen grundlagenorientierten und klinischen Projekten intensiv befaßte Interdisziplinäre Klinische Forschungszentrum (IKF) der Universität in Kooperation mit den Sonderforschungsbereichen 293 und 310, die sich aus unterschiedlicher Perspektive ebenfalls mit grundlegenden zellulären Mechanismen von Blutgefäßerkrankungen auseinandersetzen.

Mit dieser ersten internationalen Tagung des IKF stellt das im Januar 1997 gegründete und vom Bund über acht Jahre mit insgesamt 30 Millionen Mark unterstützte prestigeträchtige Forschungszentrum der Medizinischen Fakultät seine in den vergangenen knapp zwei Jahren erzielten Forschungsergebnisse erstmals vor Fachkollegen aus aller Welt vor. Daß eine große Zahl renommierter Wissenschaftler aus den USA ihre Teilnahme an dem Symposium zugesagt haben, spiegelt die Aufmerksamkeit wider, die den in Münster erzielten Forschungsergebnissen auf internationaler Ebene entgegengebracht wird. Unter den insgesamt rund 350 im Schloß zu Münster erwarteten Teilnehmern sind unter anderem hochkaratätige Wissenschaftler wie Prof. Dr. J. Herz aus Dallas und Prof. Dr. J.J. Badimon aus New York, die auf dem Gebiet der Arterioskleroseforschung weltweite Anerkennung genießen. Für die Veranstalter wird damit nicht zuletzt auch deutlich, daß sich, so IKF-Vorsitzender Prof. Dr. Clemens Sorg, der "Forschungsstandort Münster im Aufwind" befinde.

Bei den im Rahmen verschiedener Projekte des IKF bearbeiteten wissenschaftlichen Fragestellungen zu Blutgefäßerkrankungen wurden unter anderem Ergebnisse hinsichtlich der genetischen Prädisposition und anderer Ursachen für einen erhöhten Blutfettspiegel erzielt. Ebenso wurden Forschungsbeiträge geleistet bezüglich des Zusammenspiels verschiedener Zelltypen bei der Entstehung des komplexen Krankheitsbildes der Arterienverkalkung und der damit zusammenhängenden pathologischen Vorgänge. Von der Präsentation dieser Ergebnisse im internationalen Kontext erwarten die beteiligten münsterschen Wissenschaftler neben dem fachlichen Austausch einen wichtigen Ansporn für weitere Forschungsaktivitäten auf diesem Gebiet und insbesondere auch eine Förderung und Motivation des wissenschaftlichen Nachwuchses im IKF.
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