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Software-Akademie soll Wirtschafts-standort Kaiserslautern stärken

10.09.1998 - (idw) Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE

Der PRE-Park Holtzendorff in Kaiserslautern, ehemaliges Militärgelände, zur Zeit in der Konversionsphase hin zu einem Gewerbegebiet mit high-tech-touch, soll durch die Ansiedlung einer Software-Akademie für innovative Unternehmen noch attraktiver gemacht werden. Dieses ist eines der Ziele, mit denen die Initiatoren einer Qualifizierungsoffensive Informations- und Kommunikationstechnologie heute an die Öffentlichkeit traten. Dr. Barbara Jörg, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kaiserslautern und Prof. Dieter Rombach, Leiter der Fraunhofer Einrichtung für Experimentelles Software Engineering, erklärten in ihrer gemeinsamen Stellungnahme, daß die Gründung einer derartigen Bildungsstätte eine dringend erforderliche Maßnahme sei. Wenn man Unternehmen aus der stark expandierenden Informations- und Kommunikationsbranche nach Kaiserslautern holen wolle, so müsse man auch dafür sorgen, daß diese genügend hochqualifizierte Arbeitskräfte finden.
Erste Schritte seien von der Qualifizierungsoffensive IKT bereits eingeleitet worden. Gespräche mit dem Arbeitsamt Kaiserslautern hätten ergeben, daß schon heute ein großes Defizit an Arbeitskräften auf dem Gebiet Softwareentwicklung im Großraum Kaiserslautern bestehe. Trotz verstärkter Anstrengungen der vorhandenen Anbieter von Weiterbildung und Umschulung wachse die Schere zwischen Angebot und Nachfrage. Nicht zuletzt deshalb hätten sich diese Anbieter positiv interessiert zu dem Vorhaben Software-Akademie geäußert.
Die Qualifizierungsoffensive habe daraufhin eine Bedarfsanalyse in Auftrag gegeben, mit der die zu erwartende Nachfrage nach Weiterbildung und Umschulung bei Unternehmen im Wirtschaftsraum Pfalz erhoben werden soll. Die Ergebnisse dieser von der Wirtschaftsförderungsgesellsschaft Kaiserslautern finanzierten Studie werden Anfang Oktober erwartet. Von ihnen wird es nach Darstellung von Barbara Jörg und Dieter Rombach unter anderem abhängen, welche Dimensionen die Software-Akademie annehmen wird.
Unabhängig vom ermittelten Bedarf bei Unternehmen, die ihre Mitarbeiter zur Schulung nach Kaiserslautern schicken oder sie für die geplanten Internet-Online-Trainings einschreiben könnten, sei freilich die aktuelle Nachfrage nach Umschulungsmaßnahmen durch arbeitssuchende Akademiker zu beurteilen. Auf diesen Bedarf werde man auf jeden Fall reagieren, erklärten die Initiatoren. Die Vorbereitungen für einen Kurs, in dem Interessierte sich zur Softwaredokumentations-Fachkraft ausbilden lassen können, liefen auf Hochtouren. Wegen einer Förderung dieser Maßnahme verhandelten die Initiatoren zur Zeit mit dem Kaiserslauterer Arbeitsamt.

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