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RUB Mitgründer neuer internationaler Vereinigung

17.09.1998 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Das Utrechter Netzwerk, eines der bedeutendsten europäischen Universitäts-Netzwerke, hat am Wochenende in Aarhus (Dänemark) den Grundstein für seine für seine zukünftige Zusammenarbeit gelegt. Dort unterzeichneten am 11. September 1998 alle Rektoren und Präsidenten des Netz-werkes, darunter auch der RUB-Rektor Prof. Dr. Dietmar Petzina, die Utrecht Network Charter, die aus dem bisher lockeren Universitätenverbund eine eigenständige internationale Vereinigung macht.

Bochum, 17.09.1998
Nr. 194

RUB Mitgründer neuer internationaler Vereinigung
Utrechter Netzwerk verbessert Studentenausstausch
Förderung der Zusammenrbeit in Bildung und Wissenschaft


Das Utrechter Netzwerk, eines der bedeutendsten europäischen Universitäts-Netzwerke, hat am Wochenende in Aarhus (Dänemark) den Grundstein für seine für seine zukünftige Zusammenarbeit gelegt. Dort unterzeichneten am 11. September 1998 alle Rektoren und Präsidenten des Netz-werkes, darunter auch der RUB-Rektor Prof. Dr. Dietmar Petzina, die Utrecht Network Charter, die aus dem bisher lockeren Universitätenverbund eine eigenständige internationale Vereinigung macht: Diese hat sich die Förderung der internationalen Zusammenarbeit in Bildung und Wissenschaft auf die Fahnen geschrieben.

Damit deutsche Psychologen in England oder Ingenieure in Italien studieren können

Die Ruhr-Universität Bochum gehörte 1987 mit Antwerpen, Bologna, Hull und natürlich Utrecht zu den Gründern des Utrechter Netzwerkes, das sich im Dunstkreis des ERASMUS-Programms der EU gebildet hatte mit dem Ziel, möglichst viele Studierende zwischen den beteiligten europäischen Partnerinstitutionen auszutauschen. Dem Universitätenverbund, der im Laufe der Jahre weitere Mitglieder aufgenommen hat, war dies auch gelungen: Weit über 2.000 Studierende in verschiedenen Disziplinen wurden ausgetauscht: Psychologen verbrachten z.B. einen Gastaufenthalt in Hull (UK), Geographen studierten in Bergen (Norwegen), Ingenieure in Bologna (I), Studierende der Philologie in Strasbourg (F).

27 Hochschulen aus 23 Ländern

Mittlerweile gehören 27 renommierte, fachlich breit gefächerte Hochschulen aus 23 EU-Ländern, EFTA-Staaten und aus Ländern Mittel- und Osteuropas dem Netzwerk an. Sehr bald wurde deutlich, daß man mit diesem Netzwerk, das bei den jeweiligen Akademischen Auslandsämtern bzw. International Offices angesiedelt war, eine ideale strategische Plattform zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit geschaffen hatte.
Beispiele der internationalen Zusammenarbeit:

Beispiele der Zusammenarbeit

o EU-USA: Das Netzwerk tauscht regelmäßig Studierende mit dem US-amerikanischen MAUI-Konsortium (Mid America Universities International) aus

o Tempus: Mobilitätsprojekte mit Universitäten Mittel- und Osteuropas, darunter Ungarn, Slovakische Republik, Tschechische Republik und Bulgarien

o MedCampus: Projekt (1993-95) im Rahmen eines EU-Programms mit Mittelmeerlanrainern (EU- und Nicht-EU-Staaten), mit dem Ziel, eine funktionierende Kommunikations- und Infrastruktur zu den beteiligten Partnerhochschulen in Marokko, Algerien, und Ägypten aufzubauen.

o EU-China: Das Utrechter Netzwerk hat durch die University of Lund, Schweden, die organisatorische Verantwortung für ein großes EU-Programm mit chinesischen Universitäten übernommen, in dem Mobilität von Studierenden und Dozenten sowie die gemeinsame Lehrplanentwicklung im Bereich European Studies im Vordergrund stehen.

o UNITWIN: Eine Kooperation mit Universitäten des südlichen Afrika (Namibia, Südafrika, Zimbabwe, Moçambique) mit Unterstützung der UNESCO

Weitere Aktivitäten

Die nächsten Aktivitäten des Utrechter Netzwerkes, an denen die RUB aktiv teilnimmt: Verbesserung des Austasuches von Studierenden unter dem Dach des SOKRATES-Programms der EU, Einbeziehung der mittel- und osteuropäischen Partner des Netzwerks in die bestehenden Austauschachsen, Aufbau eines Studierendenaustausches mit Kanada und die Entwicklung einer europäischen Summer School.

Weitere Informationen

Monika Sprung, Ruhr-Universität Bochum, Akademisches Auslandsamt, 44780 Bochum, Tel. 0234/700-5483, Fax: 0234/7094-297,

email: monika.sprung@uv.ruhr-uni-bochum.de
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