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Ikonographie: analog und digital

18.09.1998 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Mit der "Ikonographie: Zwischen analogen und digitalen Bildern" beschäftigt sich am 02. und 03. Oktober 1998 die Jahrestagung der Gesellschaft für Film- und Fernsehwissenschaften (GFF), zu der Prof. Dr. Wolfgang Beilenhoff (Fakultät für Philologie, Institut für Film- und Fernsehwissenschaften) alle Interessierten in das Audiovisuelle Zentrum (AVZ, im Audi max) der RUB einlädt.

Bochum, 18.09.1998
Nr. 198

Iusticia und der Hirsch
Ikonographie: analog und digital
Film- und Fernsehwissenschaftler tagen an der RUB


Was haben das Verkehrszeichen mit dem springenden Hirsch und Iusticia mit ihrer Waage gemeinsam? Bei beiden genügt ein simples Bild, um eine ganz bestimmte Botschaft zu vermitteln. Wenn Figuren lesbar wie Verkehrszeichen sind, nennt man das Ikonographie. Mit der "Ikonographie: Zwischen analogen und digitalen Bildern" beschäftigt sich am 02. und 03. Oktober 1998 die Jahrestagung der Gesellschaft für Film- und Fernsehwissenschaften (GFF), zu der Prof. Dr. Wolfgang Beilenhoff (Fakultät für Philologie, Institut für Film- und Fernsehwissenschaften) alle Interessierten in das Audiovisuelle Zentrum (AVZ, im Audi max) der RUB einlädt.

Nazis im Internet

Eine Reihe von Vorträgen beleuchtet die unterschiedlichen Facetten der Ikonographie in Film und Fernsehen. Das Spektrum reicht dabei von "Bemerkungen zur Ikonographie aus kunsthistorischer Sicht" über "Die Rasur - eine ikonographische Reihe" bis hin zur "Ikonographie des Nationalsozialismus". In diesem Vortrag sollen neben dem Nationalsozialismus in Spielfilmen (z.B. in "Comedian Harmonists") und in Dokumentationen (z.B. "Hitlers Helfer") auch die Darstellung der Nazis im Internet und in Videospielen betrachtet werden. So geht es unter anderem darum, wodurch die Nazis, die es im Spiel "abzuballern" gilt, überhaupt als Nazis gekennzeichnet sind. Dagegen tritt in manchen Spielfilmen die eigentliche Botschaft von Hakenkreuz und SS oft in den Hintergrund, statt dessen dienen sie nur noch als Indikatoren für die Zeit, in der der Film spielt.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Wolfgang Beilenhoff, Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Philologie, Institut für Film- und Fernsehwissenschaften, 44780 Bochum, Tel. 0234/700-5070, Fax: 0234/7094-268. Tagungsbüro (während der Tagung besetzt): 0234/700-5000


Programm

Freitag, 2. Oktober 1998

10.00: Begrüßung und Einführung

10.30: Bewegung als symbolische Form (Norbert M. Schmitz)

11.30: Medieneigenschaften des gemalten und des fotografierten Bildes. Zur Verwendung der Fotografie in der zeitgenössischen Kunst (Annette Tietenberg)

14.00: 'Intermedialität'. Fotografie und Film (Joachim Paech)

15.00: Sieben Arten, ein Passagen-Bild zu verstehen. Bemerkungen zur Ikonographie aus kunsthistorischer Sicht (Thomas Meder)

16.30: Die Wiederkehr des Physiognomischen in der Filmtheorie der zwanziger Jahre (Wolfgang Kabatek)

17.30: Linie und Ikonographie. Zur Konzeption des Ikonographischen bei Eisenstein (Wolfgang Beilenhoff)

20.00: Mitgliederversammlung


Samstag, 2. Oktober 1998

09.15: Ikonographie des Nationalsozialismus (Ralf Adelmann/Judith Keilbach)

10.30: Bildstrukturen des filmischen Melodramas (Hermann Kappelhoff)

11.30: Die Rasur - eine ikonographische Reihe (Christine Noll-Brinckman)

14.00: Ikonographische Diskurse der Fotografie (Charles Grivel)

15.00: Unbekannte Filme von Paul Wegener. Ein Beitrag zu einem neuen Paul-Wegener-Bild (Heide Schönemann)

16.00: Fotografie und Film bei Peter Greenaway (Barbara Struif)
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