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DAAD-Präsident begrüßt BAföG-Anderung zugunsten von Auslandsstudien

14.01.1999 - (idw) Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

Mit dem Entwurf des BAföG-Änderungsgesetzes, den das Bundeskabinett gestern verabschiedete, soll unter anderem die bis 1996 geltende Regelung wiederhergestellt werden, wonach ein Studium im Ausland bis zu einem Jahr nicht auf die Förderungshöchstdauer angerechnet wird. "Dies ist", so DAAD-Präsident Professor Dr. Theodor Berchem, "für BAföG-Empfänger eine entscheidende Hilfe und für alle anderen ein wichtiges und richtiges Signal. Denn wir brauchen mehr Mobilität unter unseren Studierenden, um die Globalisierung als Chance zu begreifen und mitzugestalten."

Derzeit verbringen rund 10 Prozent aller deutschen Studierenden einen Abschnitt ihres Studiums an einer ausländischen Hochschule. "Diese Mobilitätsbereitschaft ist im internationalen Vergleich nicht schlecht, aber auch nicht so gut, wie sie für unser Land vonnöten ist. Dem politischen Schritt, den Bundesministerin Bulmahn gemacht hat, müssen nun", so Berchem, "deutliche Signale von allen Seiten folgen, bei den Arbeitgebern, in der Industrie und in der Wissenschaft. Spitzenleistungen können heute nur im internationalen Wettbewerb und damit im Weltvergleich erworben werden. Alle Seiten sollten deshalb mit ihren Möglichkeiten dazu beitragen, daß die Mobilität bei Studierenden, Forschern und Lehrern ausgeweitet und verbessert wird."
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