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Bundesweite Neuheit:3D-Campus-Informationssystem Karlsruhe (CISKA)

15.01.1999 - (idw) Universität Fridericiana Karlsruhe (T.H.)

Nr. 4/99

Bundesweite Neuheit:
3D-Campus-Informationssystem Karlsruhe (CISKA)

Präsentation am Dienstag, 26. Januar 1999, 10.00

im Informatik-Hauptgebäude (Geb. 50.34), Am Fasanengarten 5
Raum -102 (Multimedia-Hörsaal)

Spazieren Sie über den Campus der Fridericiana ohne einen einzigen Schritt zu tun! Das internetbasierte Campus-Informationssystem Karlsruhe (CISKA), das das Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung (IPF) der Universität Karlsruhe mit Unterstützung des Rektorats entwickelt hat, macht es möglich.

Mit CISKA entstand das erste System seiner Art in Deutschland: ein räumliches Informationssystem mit photorealistischen Fassaden des Gebäudebestandes der Universität Karlsruhe. Der Benutzer kann vogelgleich über Physikhochhaus, Bibliothek und Mensa dahinschweben oder sich als Fußgänger in den verwinkelten Anlagen zwische Alt- und Neubauten umschauen. Die 3D-Echtzeitanwendung, die sich in der Implementierungsphase befindet, bewegt sich an der Spitze des heute technologisch Machbaren. Dazu wird das Leistungspotential moderner Standard-PC voll ausgeschöpft, was zum Beispiel einen PENTIUM II-Prozessor voraussetzt. Bisher war die Umsetzung dieser 3D-Techniken speziellen Graphik-Rechnern vorbehalten.

"Wir haben damit ein High-Tech-Tool geschaffen", sagt Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Bähr, Leiter des IPF sowie gleichzeitig Bau- und Raumbeauftragter des Universitäts-Verwaltungsrats. CISKA soll vor allem Handwerkszeug bei der täglichen Arbeit der Universitätsverwaltung werden: Gebäudeplanung, Renovierungen, Umsetzung von Instituten, optimale Ausnutzung der Einrichtungen, Auskunft über Belegung von Arbeitsräumen und Hörsälen. Weitere Details, wie die vielen künstlerischen und technischen Denkmäler auf dem Campus, sollen noch aufgenommen werden.

Heute schon möglich ist die Abfrage nach Lage von Instituten und anderen Universitätseinrichtungen auf dem Campus mit Angabe weiterer Informationen einschließlich der dreidimensionalen Darstellung der entsprechenden Gebäude. CISKA nimmt dem Außenstehenden damit das Gefühl, der Campus sei ein unüberschaubares Labyrinth. Aber CISKA kann noch viel mehr: Es zeigt beispielsweise auch die Entwicklung des Gebäudebestandes der Fridericiana von den Anfängen im Jahre 1825 bis heute.

Dr.-Ing. Joachim Wiesel, Leiter der Arbeitsgruppe "Geoinformationssysteme" am IPF über die aufwendige Entwicklung von CISKA: "Wir haben bereits 20 Personenmonate investiert; Zeit kostete vor allem die geometrische Einpassung der photogrammetrischen Fassadenaufnahmen durch Studierende unserer Fachrichtung, des Vermessungswesens (Geodäsie)." Zwar erfolgen die Aufnahmen mit digitalen Kameras, die Entzerrung der Bilder kann jedoch noch nicht vollautomatisch ablaufen. So mußten 1.000.000.000 Bildelemente vom Computer bewegt werden.

Verantwortlich für Entwurf und Realisierung der 3D-Benutzerschnittstelle ist Dipl.-Ing. Steffen Landes. Er hat für die Integration des 3D-Modells in ein verteiltes Informationssystem auf der Basis von Internet-Technologie gesorgt. Dieses sehr moderne Konzept hat den Vorteil, daß CISKA überall verfügbar ist, wo Internet-Anschluß beteht. So wird ein photorealistisches Bild der Fridericiana in die Welt getragen.

Auf eines ist man am IPF besonders stolz: Parallel zur Entwicklung in Karlsruhe laufen die gleichen Arbeiten an der Universität Florianópolis in Südbrasilien. Mit Florianópolis ist das IPF seit vielen Jahren über eine Reihe gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsarbeiten verbunden.

Wollen Sie einmal selbst über den Campus der Universität Karlsruhe surfen? Voraussetzung dafür sind Internet-Anschluß, konventioneller PC der neuen Generation (nicht älter als etwa 2 Jahre), mindestens 40 MB freier Arbeitsspeicher und der Standard-Web-Browser "Netscape Communicator" in Kombination mit dem VRML-Plug-In "Cosmo Player". Alle diese Komponenten sind sehr weit verbreitet und häufig standardmäßig installiert. Durch Klicken von

http://www.uni-karlsruhe.de/~Campus3D/

wird die Verbindung zum Server aufgebaut; das Laden über das Netz nimmt wegen der vielen Bilddateien geraume Zeit in Anspruch. Besonders "Anfänger" sollten die "Gebrauchsanweisung" genau beachten, die im System mitintegriert ist. Denn schließlich will auch das virtuelle Begehen oder Befliegen gelernt sein wie im realen Leben. Hier wie dort gilt: Übung macht den Meister!


Sibylle Hofmeyer 15. Januar 1999

Diese Presseinformation ist auch im Internet unter folgender Adresse abrufbar:
http://www.uni-karlsruhe.de/Uni/Verwaltung/Pressestelle/pi4.html



An die
Abteilung Presse und Kommunikation
der Universität Karlsruhe (TH)
Postfach 6980
76 128 Karlsruhe

Fax: (0721) 608-3658


Rückantwort - bitte bis Dienstag, 19. Januar 1999!

An der Präsentation des 3D-Campus-Informationssystems
am Dienstag, 26. Januar 1998, 10.00 Uhr

O nehme ich teil


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