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Neues Forschungsheft der Uni Hamburg

15.01.1999 - (idw) Universität Hamburg

Kürzlich ist eine neue Ausgabe von "uni hh Forschung" mit acht Beiträgen aus Psychoanalyse, Soziologie, Volkskunde/Ethnologie, Wirtschaftsgeschichte, Medizin, Chemie, Pharmazie und Zoologie erschienen.
Eingangs versucht Prof. Dr. Wulf-Volker Lindner (Fachbereich Ev. Theologie) als Mitglied der Enquête-Kommission "Sogenannte Sekten und Psychogruppen" des Deutschen Bundestages die Frage "Was ist Abhängigkeit?" zu beantworten. Prof. Dr. Alexander Deichsel stellt anschließend dar, was moderne Markentechnik als Managementlehre leisten kann. Er ist einer der führenden Experten auf diesem Gebiet. Prof. Dr. Thomas Hengartner und Prof. Dr. Waltraud Kokot bringen den Leserinnen und Lesern sodann "Kulturwissenschaftliche Sichtweisen auf die Stadt" nahe. Dr. Klaus Schlottau folgt mit einem Beitrag über "Mustererkennung für die Analyse der historischen Bodennutzung". Dabei geht es um Untersuchungen für das digitale "Fachinformationssystem Bodenschutz". Über seine mit hochklassigen Preisen ausgezeichnete aktuelle Forschung berichtet Prof. Dr. Thomas J. Jentsch (Zentrum für Molekulare Neurobiologie) in seinem Aufsatz "Krank durch defekte Ionenkanäle". Hier spielen Mutationen in Genen eine wichtige Rolle. "Neuartige Werkstoffe für die Medizin" entwickelt und beschreibt der Chemiker PD Dr. Matthias Epple, Heisenberg-Stipendiat und Träger des Heinz Maier-Leibnitz-Preises für Nachwuchswissenschaftler, vor. Auf der "Suche nach pharmakologisch wirksamen Inhaltsstoffen in einheimischen Pflanzen" gehen Privatdozent Dr. Wulf Schultze (Institut für Pharmazie) und Dr. Björn Lindemann (Fa. EVOTEC BioSystems AG) auf die immer noch enorme Bedeutung von Arzneipflanzen ein und erläutern, wie neue Wirkstoffe mit spezifischer pharmakologischer bzw. biologischer Wirkung aufgespürt werden. Schließlich schildern Prof. Dr. Jörg U. Ganzhorn, Veit Hennig und Dr. Simone Sommer anhand zweier Beispiele (Madagaskar und Kolumbien) "Ökologie und Schutz tropischer Lebensräume".

Das 64seitige Forschungsheft kann in der Pressestelle der Universität Hamburg angefordert werden: presse@rrz.uni-hamburg.de
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