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Koblenzer Informatiker gehören zu den Top-Five bei der KI-Forschung

03.02.1999 - (idw) Universität Koblenz-Landau

Der Fachbereich Informatik der Universität in Koblenz gehört nach einer kürzlich in der Zeitschrift "Bild der Wissenschaft" veröffentlichten Rangliste zu den Top-Five bei der Forschung auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) in Deutschland. Gezählt wurden Veröffentlichungen in international renommierten Fachzeitschriften in den Jahren 1997/1998 und die Häufigkeit des Zitierens dieser Veröffentlichungen durch andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. In beiden Rankings belegt der Koblenzer Fachbereich jeweils den 5. Platz.

Der Fachbereich Informatik der Universität in Koblenz gehört nach einer kürzlich in der Zeitschrift "Bild der Wissenschaft" veröffentlichten Rangliste zu den Top-Five bei der Forschung auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) in Deutschland. Gezählt wurden Veröffentlichungen in international renommierten Fachzeitschriften in den Jahren 1997/1998 und die Häufigkeit des Zitierens dieser Veröffentlichungen durch andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. In beiden Rankings belegt der Koblenzer Fachbereich jeweils den 5. Platz.

Beim Ranking der Veröffentlichungen platzierten sich die Koblenzer Wissenschaftler mit ihren Leistungen u.a. vor den Universitäten Kaiserslautern und Hamburg und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern/Saarbrücken. Beim Ranking nach Zitaten überflügelten die KI-Forscher aus Koblenz beispielsweise die Technische Universität Darmstadt, die Siemens AG, die Universitäten Saarbrücken und Kaiserslautern sowie das DFKI. An der Universität in Koblenz forscht eine Gruppe um Prof. Dr. Ulrich Furbach vom Institut für Informatik auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. Auch am Institut für Computerlinguistik wird an KI-Projekten gearbeitet.

Die internationale KI-Forschung umfasst alle Ansätze, Computer von einer befehlsabhängigen zu einer eigenständigen Maschine zu entwickeln. Ergebnisse der KI-Forschung werden beispielsweise in Unternehmen oder in der Raumfahrt umgesetzt: Intelligente Software-Agenten finden in elektronischen Archiven von Unternehmen oder im Internet unter Tausenden von Dokumenten ebenso präzise wie eigenständig die gewünschten Briefe, Sitzungsprotokolle oder Bestelllisten. Intelligente Roboter werden künftig in der Lage sein, Arbeitsabläufe selbstständig zu planen, auf Veränderungen zu reagieren und ihr Handeln entsprechend anzupassen. Bei Industrierobotern der ersten Generationen muss dagegen noch jeder Bewegungsablauf genau festgelegt und einprogrammiert werden. Raumsonden können dank der KI-Forschung Fehler im eigenen System diagnostizieren und sich selbst warten. So können sie Lichtjahre von der Erde entfernt weiterhin ihre Aufgaben erfüllen.
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