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Zur Männlichkeitsideologie in der homerischen Welt

03.02.1999 - (idw) Universität Trier

Klassischer Philologe publiziert eine Forschungsarbeit über Väter und Söhne in Ilias und Odyssee.

"Telemachs Reisen" heißt die Forschungsarbeit des Trierer Gräzisten Prof. Dr. Georg Wöhrle, die den Untertitel trägt: "Väter und Söhne in Ilias und Odyssee oder ein Beitrag zur Erforschung der Männlichkeitsideologie in der homerischen Welt".

In diesem Buch wird das Verhalten von älteren und jüngeren Männern in Ilias und Odyssee zueinander vor dem Hintergrund des Paradigmas der "Vater-Sohn-Beziehung"; wie es sich aus den Epen ergibt, interpretiert. Der Autor ermittelt zunächst das Normensystem, auf das Homer das Handeln seiner Protagonisten als Männer in einer grundsätzlich patriarchalischen Gesellschaft bezieht. Im folgenden wird dann an herausragenden Beispielen gezeigt, wie das Normensystem eben dieses Handeln strukturiert. Im Ergebnis kann schließlich deutlich gemacht werden, dass der Dichter zwar dieses System auch grundsätzlich vertritt, jedoch bestimmte Schwachstellen und Probleme aufzeigt und (in der Odyssee) Lösungsansätze bietet.

Der Autor
Dr. Georg Wöhrle ist Professor für Klassische Philologie an der Universität Trier.

Das Buch erschien 1999 und hat 170 Seiten.


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16/1999 2. Februar 1999
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