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Russische Umwelttechnologie - Chancen für Deutschland

03.02.1999 - (idw) Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft

Ausstellung über "Neue russische Technologien im Umweltschutz"
wird im Rahmen eines deutsch-russischen Seminars über Umwelttechnologien
vom 08. bis 11. Februar 1999 in Berlin präsentiert

Auf vielen Gebieten haben russische Wissenschaftler spektakuläre Ergebnisse hervorgebracht, die mit geringem Aufwand auch in kommerzielle Produkte umgesetzt werden können. Ein Beispiel ist die Umwelttechnologie: Verschiedene Umwelt-probleme in Rußland werden nur deshalb nicht angepackt, weil die Mittel für vordringlichere Probleme reserviert sind. Viele Technologien für Umweltmonitoring und -sanierung sind aber vorhanden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert im Rahmen der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit beider Länder über den Projektträger Wassertechnologie im Forschungszentrum Karlsruhe die Kooperation von deutschen und russischen Forschern im Umweltbereich. Ergebnisse dieser Forschungsarbeiten werden im Rahmen eines Seminars "Technologien zum Ökomonitoring großer Gewässer und zur Vermeidung von Schadstoffeinträgen" präsentiert; eine Ausstellung "Neue russische Technologien im Umweltschutz" soll Fachleuten aus der Industrie (insbesondere KMU) Gelegenheit geben, die Potentiale der russischen Forschungs- und Entwicklungstätigkeit für marktfähige Produkte auszuloten. Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Ministerium für Wissenschaft und Technologie der Russischen Föderation und dem Russischen Haus für Wissenschaft und Kultur in Berlin organisiert.

Eine Pressekonferenz zu Seminar und Umweltausstellung findet am 08. Februar 1999, um 10.00 Uhr, im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur, Friedrichstraße 176 - 179, 10117 Berlin, statt.
Das Seminar beginnt am 09. Februar 1999, 10.00 Uhr, und beschäftigt sich am ersten Tag mit Fragen des Gewässerschutzes von Fließgewässern, dem Einfluß von Hochwasser und der Belastung von Auenböden und Sedimenten. Schwerpunktthema ist das Projekt "Oka - Elbe", für dessen Durchführung zwei Wissenschaftlern des Forschungszentrums Karlsruhe der höchste russische Wissenschaftspreis verliehen wurde.
Der zweite Seminartag (10. Februar, ebenfalls ab 10.00 Uhr) ist neuen Umwelttechnolo-gien aus der russischen Föderation gewidmet. Im Vordergrund stehen Technologien zur Reinigung industrieller und kommu-naler Abwässer und Methoden der Wasserauf-be-reitung.
Die begleitende Ausstellung "Neue Technologien im Umweltschutz" ist vom 09. - 11.02.99 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Sie stellt die Themenbereiche Ökomonitoring, Techno-logien zur Abwasserreinigung, Neue Materialien zur Wasserreinigung und Wasserauf-bereitung, Aufbereitung von asche- und schlackehaltigen Abfällen sowie Renaturierung anthropogen belasteter Naturlandschaften vor.
Teilnahme an Seminar und Ausstellung sind kostenlos. Die Seminarsprache ist Deutsch.
Anschrift: Haus für Wissenschaft und Kultur der Russischen Föderation, Friedrichstraße 176 - 179, 10117 Berlin, Telefon 030/20 30 22 59.
Joachim Hoffmann 2. Februar 1999
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