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Virtuelle Studienangebote auf den Weg gebracht

03.02.1999 - (idw) Universität Kassel

Kassel. Seit diesem Wintersemester können die Studenten der Universität zu Köln sowie der vier Universitäten Saarbrücken, Göttingen, Kassel und Leipzig ein wachsendes virtuelles Studienangebot in Ergänzung zur traditionellen Präsenzlehre nutzen.
Mit dem Einsatz der neuen Medien in der Hochschullehre wollen die beteiligten Lehrstühle ein breites Leistungsangebot, höhere Effizienz und eine Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Universitäten erreichen. Um dieses Potential von Multimedia für die Hochschulentwicklung zu nutzen, sind intra- und interuniversitäre Kooperationen erforderlich.
VIRTUS - Virtuelle Universitätssysteme Köln ist ein Projekt an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät zu Köln. Alltagstauglichkeit und Kundenorientierung lauten die Leitbegriffe dieses Projektes, in dem sich mehr als 30 Professoren unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Leidhold zusammengeschlossen haben. Im Rahmen dieses Projektes entstehen multimediale Lerneinheiten, deren Möglichkeiten sich zeit- und ortsunabhängig wahrnehmen lassen. Damit soll einerseits das Lernen verbessert werden, andererseits gewinnt die Massenuniversität Freiräume für das direkte und persönliche Gespräch zwischen Lehrenden und Lernenden.
Ein weiteres Projekt mit dem Namen WINFO-Line - Wirtschaftsinformatik Online - verfolgt als zentrale Ziele die Vernetzung von Kernkompetenz und die Bündelung von Lerninhalten. WINFO-Line ist als interuniversitäre Kooperation zwischen den Universitäten Saarbrücken (Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer), Göttingen (Prof. Dr. Matthias Schumann), Leipzig (Prof. Dr. Dieter Ehrenberg) und Kassel (Prof. Dr. Udo Winand) angelegt. Die Partner entwickeln multimediale Materialien für die Wirtschaftsinformatik und stellen sie den Studierenden aller Standorte über das Internet zur Verfügung. WINFO-Line ist ein Projekt, das mittelfristig dafür offen ist, weitere Partner in die Kooperation zu integrieren und sich auf internationaler Ebene weiterzuentwickeln.
Eine wissenschaftliche Evaluation der Projekte durch Prof. Dr. Ulrich Glowalla von der Universität Gießen soll den Erfolg der Projekte untersuchen.
Beide Projekte werden im Rahmen der von der Bertelsmann Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung gemeinsam getragenen Initiative BIG - Bildungswege in der InformationsGesellschaft - gefördert.
Anläßlich des Stapellaufes dieser virtuellen Studienangebote trafen sich die Universitätsleitungen und Vertreter der jeweiligen Landesministerien am 21. Januar in Gütersloh. Sie begrüßten die zusätzlichen Möglichkeiten, die im Rahmen dieser Projekte für die Studierenden und Dozenten geschaffen werden und versicherten ihren Rückhalt für die weitere Integration dieser Angebote in den Universitätsalltag. p./jb.

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