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Verdienste um Kunst und Kultur an der Universität

05.02.1999 - (idw) Westfaelische Wilhelms-Universität Münster

Für seine Verdienste um die Förderung von Kunst und Kultur an der Universität wird der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Ernst Helmstädter zum Ehrensenator der Universität Münster ernannt.


Prof. Dr. Ernst Helmstädter Prof. Dr. Ernst Helmstädter wird Ehrensenator der Universität Münster. Der Konvent der Universität beschloß am Donnerstagabend (4. Februar 1999) einstimmig, den emeritierten Professor für Volkswirtschaftslehre und ehemaligen Direktor des Instituts für industriewirtschaftliche Forschung und der Forschungsstelle für allgemeine und textile Marktwirtschaft der Universität Münster für seinen persönlichen Einsatz und sein unermüdliches Engagement im Bereich von Kunst und Kultur mit der Verleihung des nur selten vergebenen Titels Ehrensenator zu ehren. Prof. Helmstädter war von 1989 bis 1998 Vorsitzender des Senatsausschusses für Kunst und Kultur der Universität Münster.

Der international bekannte und angesehene Wirtschaftswissenschaftler, der in den 80er Jahren auch einer der "Fünf Weisen" zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung war, hat auch nach seiner Emeritierung im Jahr 1989 seine wissenschaftliche Arbeit aktiv fortgesetzt. So wirkte er am Neuaufbau der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt- Universität zu Berlin mit und übernahm Gastprofessuren im In- und Ausland. Seit 1996 ist er Forschungsprofessor am Institut für Arbeit und Technik im Wissenschaftszentrum Nordrhein- Westfalen in Gelsenkirchen.

Prof. Helmstädters Verdienste sind nicht auf sein wissenschaftliches Fach, die Volkswirtschaftslehre, beschränkt: Noch im Jahr seiner Emeritierung übernahm er 1989 den Vorsitz des neugegründeten Senatsausschusses für Kunst und Kultur an der Universität Münster, den er bis zum vergangenen Sommersemester geleitet hat. Ziel dieses Gremiums war und ist es unter anderem, den Studierenden neben der Wissenschaft auch die Kunst während ihres Studiums näherzubringen, kreative Kräfte innerhalb der Universität zu fördern und die vielfältige künstlerische Szene im Hochschulbereich zu beleben.

Während der nahezu zehn Jahre unter seiner Leitung hat der Senatsausschuß für Kunst und Kultur nicht nur an Profil, sondern zunehmend auch über die Universität hinaus in der Stadt Münster und im Münsterland an Ausstrahlung gewonnen. Zu nennen sind unter anderem das in jedem Semester neu herausgegebene Heft "Uni-Kunst-Kultur", das über die Aktivitäten der zahlreichen musischen Gruppen und Vereinigungen an der Universität informiert. Einen zweiten Schwerpunkt bilden bis heute die von Prof. Helmstädter angeregten "Uni-Kunst-Tage", die vor kurzem zum achten Mal erfolgreich durchgeführt wurden. Eng mit der Person von Prof. Helmstädter und seiner Arbeit im Senatsausschuß verbunden sind auch das Forum "Studio- Literatur", der "Kulturatlas Münsterland" sowie die Publikation "Lebensraum Stadt" zur internationalen Skulpturenausstellung 1997 in Münster.

Nicht zuletzt ist es auch wesentlich Prof. Helmstädter, seiner Überzeugungskraft und seinen Kontakten, zu verdanken, daß die vielfältigen Vorhaben und Projekte der Universität im Bereich von Kunst und Kultur durch die Gewinnung von Sponsoren wie die Westfälische Provinzial- Versicherung und neuerdings deren Kulturstiftung sowie die Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Wilhelms-Universität realisiert werden konnten.
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