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RUB und Siemens - gemeinsam zur virtuellen Universität

09.02.1999 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Den Weg zur virtuellen Universität beschreiten die RUB und die Siemens AG gemeinsam: Auf dem Siemens "Opinion Leaders Forum" in Berlin (8./9. Februar 99, Esplanade Hotel) stellen heute (9. Februar 1999) Prof. Dr. Hans Joachim Trampisch (Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der RUB) und Dr. Bernhard Wiebel (Kanzler der RUB) das SNAC-Projekt vor (Secure InterNet Applications based on SmartCards). Ziel des Projekts ist die Realisierung eines deutschen und europäischen Universitätsverbundes in bezug auf die Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten von Verwaltung und Studierenden an den Universitäten.

Bochum, 09.02.1999
Nr. 36

Auf dem Weg zur virtuellen Universität
RUB und Siemens AG entwickeln sichere Smartcards
Ziel ist die Realisierung europäischer Universitätsverbunde


Den Weg zur virtuellen Universität beschreiten die RUB und die Siemens AG gemeinsam: Auf dem Siemens "Opinion Leaders Forum" in Berlin (8./9. Februar 99, Esplanade Hotel) stellen heute (9. Februar 1999) Prof. Dr. Hans Joachim Trampisch (Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der RUB) und Dr. Bernhard Wiebel (Kanzler der RUB) das SNAC-Projekt vor (Secure InterNet Applications based on SmartCards). Ziel des Projekts ist die Realisierung eines deutschen und europäischen Universitätsverbundes in bezug auf die Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten von Verwaltung und Studierenden an den Universitäten.

Vortragstexte im Internet

Die Charts und den kompletten Vortrag von Prorektor Prof. Dr. H. J. Trampisch und Kanzler Dr. B. Wiebel finden Sie im Internet: http://www.ruhr-uni-bochum.de/berlin99/

Die virtuelle Zukunft an der RUB hat begonnen

Für Studenten der Ruhr-Universität Bochum hat die Zukunft bereits begonnen: Studieren am Heimarbeitsplatz, Rückmeldung zu Semesterbeginn via PC, Zugang zu Rechnern und Netzen, europaweiter Austausch von Mails und Dokumenten, Ablegen von Seminaren und Prüfungen am Netz, Zugriff auf die digitale Bibliothek, aber auch elektronisches Bezahlen von Studiengebühren oder in der Mensa - das sind nur einige Beispiele. Der Schlüssel zu diesen Diensten ist eine smartcard-basierte Lösung von Siemens aus dem Bereich Information und Kommunikation.

Mit Smartcards sicher kommunizieren

Das Basismedium dieses einheitlichen Kommunikationsansatzes ist eine Smartcard-Lösung, auf der verschiedene Kommunikationsanwendungen realisiert werden, die den Nutzer in die Lage versetzen, sicher zu kommunizieren, Dienstleistungen gegen Bezahlung online zu erhalten und beides möglichst unabhängig von seinem jeweiligen Standort vorzunehmen.

Von der klassischen "Denkfabrik" zur modernen Dienstleistungsuniversität

Mit SNAC will sich die RUB von der klassischen "Denkfabrik" zum modernen Dienstleistungsunternehmen entwickeln, das im weltweiten Wettbewerb mit anderen Universitäten sein Produkt Wissen an den Kunden - also die Studierenden - bringen muß. Die virtuelle Universität, die lernende Gesellschaft, Mobilität und Glo-balität sind Trends, auf die sich die Hochschulen in aller Welt einstellen müssen, um ihren Markt in der jeweiligen Gesellschaftsordnung bedienen zu können.

Technische und wirtschaftliche Herausforderung

Das Projekt SNAC ist für Siemens - hier arbeiten die drei Bereiche Produkte, Netze und Dienstleistungen des Arbeitsgebietes Information und Communications Hand in Hand - in doppelter Hinsicht ein Musterbeispiel für die Effektivität eines unter dem Ansatz der Konvergenz geführten Projektes. Es beweist einerseits, daß die neu gewonnene Effektivität dem Unternehmen ermöglicht, sich auch großen Herausforderungen in technisch und wirtschaftlich optimaler Weise zu stellen. Andererseits wird deutlich, daß Siemens nahezu ein Alleinstellungsmerkmal am Markt hat, was dieses Konvergenzkonzept anbelangt, das immer stärker vom Kunden abgefordert wird. Damit tragen sie den stark geänderten Anforderungen am Markt Rechnung.

Weitere Informationen

Dr. Karl-Heinz Schloßer, Ruhr-Universität Bochum, Dezernat für Informations- und Kommunikationstechnik, 44780 Bochum, Tel. 0234/700-4334, Fax: 0234/7094-615, E-Mail: karl-heinz.schlosser@ruhr-uni-bochum.de

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