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Lernforschung - Mehrwert für die Öffentlichkeit

11.02.1999 - (idw) Universität Koblenz-Landau

Anläßlich des Kongresses "learntec 99" in Karlsruhe (9. - 11. Februar) hat die Forschungsgruppe Neue Technologien des Zentrums für empirische pädagogische Forschung (ZEPF) der Universität Koblenz-Landau auf die zunehmende Bedeutung der Lernforschung für den herkömmlichen Unterricht wie für die Gestaltung neuer Medien beispielsweise Multimedia und Business TV hingewiesen. Mit Hilfe der Lernforschung könnten die Anbieter von Medien, Lehr- und Lernmitteln bessere Produkte entwickeln, um Lernen zu initiieren, Lernprozesse zu beschleunigen und die Lerneffektivität zu erhöhen.

Anläßlich des Kongresses "learntec 99" in Karlsruhe (9. - 11. Februar) hat die Forschungsgruppe Neue Technologien des Zentrums für empirische pädagogische Forschung (ZEPF) der Universität Koblenz-Landau in Vorträgen und Workshops auf die zunehmende Bedeutung der Lernforschung für den herkömmlichen Unterricht wie für die Gestaltung neuer Medien beispielsweise Multimedia und Business TV hingewiesen. Mit Hilfe der Lernforschung könnten die Anbieter von Medien, Lehr- und Lernmitteln bessere Produkte entwickeln, um Lernen zu initiieren, Lernprozesse zu beschleunigen und die Lerneffektivität zu erhöhen.

"Heute weiß man sehr genau, wie Lernprozesse gestaltet werden müssen, damit jeder motiviert und selbstgesteuert lernen kann", erklärte der Leiter des ZEPF, Prof. Dr. Reinhold S. Jäger. "Die konventionelle Bildung in Schule und Hochschule ist noch von diesem Kenntnisstand entfernt. Wenn wir aber die Informationsgesellschaft zu einer Wissensgesellschaft weiterentwickeln wollen, in der das lebenslange Lernen im Vordergrund steht, so ist dies aus dem Kenntnisstand der Lernforschung zu leisten."

Die Lernforschung liefert Informationen über die systematische Entwicklung von Lernprozessen, die Bedingungen, die beim Lerner erfüllt werden müssen, um gute Voraussetzungen für das Lernen auch mit Neuen Technologien zu gewährleisten, sowie über die Bedingungen unter denen der Lernprozess aufrecht erhalten werden kann.

Die Landauer Forschungsgruppe zeigte in Karlsruhe auch, dass durch Bildungscontrolling - Massnahmen der Bewertung von Lernprozessen - die Effekte des jeweiligen Lernprozesses bestimmt werden können. Angesichts der aktuellen Bemühungen um eine Verbesserung des bestehenden Bildungssystems, so Jäger, entstehe geradezu die Notwendigkeit durch Evaluationen Bildungsprozesse zu kontrollieren und zu optimieren.

Kontakt:
Prof. Dr. Reinhold S. Jäger
(Tel. 06341/906-122, email: jaeger@zepf.uni-landau.de)

Dr. Ute Leidig (Tel. 06341/ 906-262, email: leidig@zepf.uni-landau.de)

Ulrike Behrens (email: behrens@zepf.uni-landau.de)
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