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Ausstellung "Mathematik zum Anfassen 99" in Gießen vom 22. Februar bis 20. März 1999

12.02.1999 - (idw) Justus-Liebig-Universität Gießen

Unter dem Motto "Mathematik zum Anfassen" laden Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher und sein Team, die in absehbarer Zeit in Gießen ein Mathematikmuseum eröffnen wollen, bereits zum vierten Mal ein zu einer Ausstellung im Philosophikum I der Universität Gießen (Otto-Behaghelstraße 10). Vom 22. Februar bis 20. März 1999 haben die Besucher dieser Ausstellung besonderer Art, die unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Manfred Mutz stattfindet, die Gelegenheit, selbständig mathematische Experimente durchzuführen und mathematische Phänomene spielerisch zu erleben. Neben einigen "Klassikern", die auch schon bei den vorherigen Ausstellungen zu sehen waren, werden etwa 20 neue Experimente präsentiert, die in Gießen jetzt ihre Premiere erleben. Die Ausstellung dient auch der inhaltlichen Vorbereitung des geplanten Mathematikmuseums, das "Mathematik für alle" bieten wird.

Zur Eröffnung der Ausstellung "Mathemaik zum Anfassen 99" am 22. Februar 1999, um 17.00 Uhr, im Foyer des Philosophikum I, (Otto-Behaghel-Straße 10), sind Sie herzlich eingeladen. Öffnungszeiten: montags bis freitags, 9 bis 17 Uhr, donnerstags bis 19 Uhr und samstags: 10 bis 16 Uhr. Es wird ein Eintritt von 3 DM erhoben.

Auf welcher Bahn läuft eine Kugel am schnellsten hinunter? - Auf einer geraden oder auf einer gebogenen? Gibt es einen Spiegel, in dem sich das Spiegelbild dreht? Kann sich aus einem Gewirr zufälliger bunter Punkte ein schönes Bild ergeben? Wie kann ein Laserstrahl eine runde Fläche bilden? Auf diese Fragen und auf noch manche mehr gibt die Ausstellung "Mathematik zum Anfassen 99" anschauliche Antworten. Die Mathematik zeigt sich hier von ihrer schönsten Seite, so daß man wieder neu Lust auf Mathe bekommt.

Die Ausstellung wird ergänzt durch zahlreiche zusätzliche Angebote: öffentliche Vorträge, die alle für jedermann verständlich sind (das haben die Referenten fest versprochen!), Kinder- und Jugendvorlesungen, ein Wettbewerb für Schulklassen und eine Fortbildungsveranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer.

Folgende Vorträge, die jeweils um 17 Uhr im Hörsaal 1 (Philosophikum I) stattfinden, stehen auf dem Programm:
- "Keiner liebt mich oder Mathe in den Medien", zu diesem Thema spricht Dr. Wolfgang Blum (Die ZEIT, Hamburg) am 25. Februar,
- "Glück, Logik, Bluff - Gesellschaftsspiele aus mathematischer Sicht", so der Titel des Vortrags von Dr. Jörg Bewersdorff (MEGA-Spielgeräte, Limburg) am 4. März,
- "Der das Unendliche kannte ... Aus Leben und Werk von Srinivasa Ramanujan, einem der genialsten Mathematiker aller Zeiten", darüber referiert Prof. Beutelspacher (Universität Gießen) am 11. März.

Die Kinder- und Jugendvorlesungen finden samstags, um 11 Uhr, ebenfalls im Hörsaal 1 (Philosophikum I) statt und sind für Kinder von 8 bis 12 Jahren gedacht:
- "Alles Zufall? - Lotto, Würfeln und Geburtstage" ist das Thema von Heinz Klaus Strick (Leverkusen) am 6. März
- "Ibist dabas gebeheibeim?" Über Geheimsprachen, Geheimschriften und Geheimcodes hat Prof. Beutelspacher (Gießen) am 13. März viel zu erzählen.

Am 10. März wird speziell für Lehrerinnen und Lehrer aber auch für alle anderen Interessierten ein "Jahrmarkt" stattfinden, bei dem verschiedene Möglichkeiten zur Konstruktion geometrischer Körper vorgestellt werden.

Gemeinsam mit dem "Gießener Anzeiger" wird außerdem ein Wettbewerb für Schulklassen und andere Gruppen veranstaltet. Jede Gruppe muß unterschiedliche Arbeiten einreichen: Bilder, Texte über die Erlebnisse während des Besuchs und die Beschreibung eines der Exponate. Eine Jury wird dann die vier besten Arbeiten prämieren. Die originellsten Arbeiten werden zudem im "Gießener Anzeiger" vorgestellt.

Die Ausstellung wird gestaltet von dem Team, das auch das Mathematikmuseum in Gießen plant und vorantreibt. Dieses erste Mathematikmuseum der Welt will der Initiator und Organisator der Ausstellungen "Mathematik zum Anfassen", Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher, im Jahr 2000, dem "Jahr der Mathematik" eröffnen. Unter seiner Leitung wurde das Konzept des direkten Erlebens von Mathematik schon häufig erfolgreich erprobt, so etwa bei den großen Ausstellungen in Gießen und Berlin 1998. Dort wurde deutlich, daß Mathematik und Spaß, eigenes Erleben und echte Erkenntnisse untrennbar zusammengehören. Die diesjährige Ausstellung wird voraussichtlich noch mehr Besucher anziehen als die vorangegangenen: Die Veranstalter rechnen mit rund 8000 Besuchern. Zwei Wochen vor Ausstellungsbeginn haben sich bereits über 4000 Schülerinnen und Schüler angemeldet.

Informationen auch im Internet unter http://www.math.de/ausstellung99/

Für weitere Informationen vorab über die Ausstellung oder die Pläne für das Mathematikmuseum stehen Ihnen Prof. Beutelspacher und sein Team jederzeit zur Verfügung.

Kontaktadresse:

Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher
Mathematisches Institut
Arndtstr. 2
35392 Gießen
Tel.: 0641/99-32080 (99-32083), Fax: 0641/99-32029
Mobil: 0172/6777 239.
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