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Internationale Konferenz zur Prozeßmodellbildung 22. bis 24. 2.

11.02.1999 - (idw) Brandenburgische Technische Universität Cottbus

150 Wissenschaftler aus vierzehn verschiedenen Nationen diskutieren fachübergreifend allgemeingültige Ansätze für die Modellierung von Prozessen

Presseinformation
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11. Februar 1999


Internationale Konferenz zur Prozeßmodellbildung 22. bis 24. 2.
150 Wissenschaftler aus vierzehn verschiedenen Nationen diskutieren fachübergreifend allgemeingültige Ansätze für die Modellierung von Prozessen

Kaum ein Produkt oder Verfahren wird heute in der Wirtschaft ohne vorherige Simulation hergestellt beziehungsweise eingeführt. Um Kosten für nachträgliche Änderungen bezie-hungsweise Korrekturen zu senken, werden bereits in vielen Bereichen Simulationsverfahren eingesetzt, die Mängel im Produkt bereits im Vorfeld erkennen lassen. Bevor jedoch die Her-stellung eines Produktes im Rechner simuliert werden kann, muß der Herstellungsprozeß, durch ein sogenanntes "Prozeßmodell" mathematisch beschrieben werden. Prozeßmodelle werden in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt, so zum Beispiel für die Beschreibung von Geschäftsprozessen, von ingenieurwissenschaftlichen Prozessen (Fertigung, Verkehr, Energie) sowie von naturwissenschaftlichenProzessen.
Die Lehrstühle Industrielle Informationstechnik von Prof. Bernd Scholz-Reiter und Theoreti-sche Elektrotechnik und Prozeßmodelle von Prof. Hanns-Dietrich Stahlmann und Dr. Arnim Nethe veranstalten vom 22. bis 24. Februar eine internationale Konferenz, bei der erstmals Vertreter verschiedener Wissenschaftsdisziplinen zusammenkommen, um Möglichkeiten ei-nes einheitlichen Verfahrens zur Bildung von Prozeßmodellen zu erörtern. Denn bislang ist die Herangehensweise, wie die Prozesse beschrieben werden, eine rein empirische Angele-genheit, die jeder Wissenschaftler und jede Disziplin unterschiedlich vollzieht. Von der Ta-gung erhoffen sich die Veranstalter neue Erkenntnisse darüber, ob es allgemeine Gesetzmä-ßigkeiten bei der Prozeßmodellbildung gibt, die sowohl für Produktionsprozesse als auch für ingenieur- und naturwissenschaftliche Prozesse Gültigkeit haben."Bislang gab es nur Tagun-gen der einzelnen Fachdisziplinen - also beispielsweise nur zu Geschäfts- oder Produktions-prozessen. Diese erstmals stattfindende interdisziplinäre Tagung ist gewissermaßen eine "Kick-off-Konferenz. Wir erhoffen uns, daß wir hier eine Diskussion in Gang setzen, die letztlich neue Erkenntnisse über allgemeine Gesetzmäßigkeiten bei der Prozeßmodellbildung bringen wird" so Prof. Bernd Scholz-Reiter.
Die rund 150 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritannien, Belgien, Niederlande, Schweden, Polen, Italien, Ukraine, Bulgarien, Algerien, Singapur und Japan kommen überwiegend aus dem Hochschulbereich aber auch aus Unternehmen wie beispiels-weise BMW und Daimler Chrysler. Außerdem werden internationale Hersteller auf der Kon-ferenz eine Ausstellung über neue Software-Programme speziell für die Modellierung von Prozessen präsentieren.
Die Konferenzsprache ist deutsch und englisch.
Weitere Informationen finden sich im Internet unter: www.processmodelling.tu-cottbus.de/conference

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