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Hohe russische Auszeichnung erstmalig an deutschen Juristen

17.02.1999 - (idw) Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

Professor Dr. Wilfried Bergmann, stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), erhielt als erster deutscher Jurist gemeinsam mit dem bulgarischen Staatspräsidenten, Petr Stojanov, am 14. Februar 1999 im Moskauer Kreml aus den Händen des Vorsitzenden des Föderationsrates der Bundesversammlung, Vladimir Platonov, und des stellvertretenden Premierministers, Jurij Masljukov, die FEMIDA 1999 für seine Verdienste beim Aufbau einer demokratischen Gesellschaft und der Fortentwicklung der Instrumente eines demokratischen Rechtsstaates. Prof. Dr. Bergmann war von 1992 bis 1996 als DAAD-Gastprofessor an der Akademie für Volkswirtschaft bei der Regierung der Russischen Föderation tätig und hat von dort aus maßgeblich an der Entwicklung des neuen Zivil- und Wirtschaftsrechts für die Russische Föderation gearbeitet.

Die FEMIDA (griech. Themis, lat. Justitia) ist eine Auszeichnung, die seit 1995 jährlich von der Vereinigung der russischen Juristen in Abstimmung mit den elf Spitzenverbänden der russischen Juristen vergeben wird. Professor Bergmann wurde für die Ehrung vorgeschlagen von der Russischen Akademie der Wissenschaften und dem Justizminister der Russischen Föderation. An der Verleihung, die in Anwesenheit des deutschen Botschafters in Moskau, Dr. Ernst-Jörg von Studnitz, stattfand, nahmen außerdem die Präsidenten der Bundesgerichte Rußlands sowie zahlreiche Medienvertreter teil.
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