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Erneut bewilligt der Universitätsbund Rekordsumme

19.02.1999 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Der Universitätsbund Würzburg - die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Universität - unterstützt Forschung und Lehre an der Universität im Jahr 1999 mit der Rekordsumme von fast 332.000 Mark. Erneut sei es gelungen, einen Rekord bei der Vergabe von Fördermitteln aufzustellen, teilt der Universitätsbund mit.

Der Gesellschaftsrat, das Entscheidungsgremium des Unibundes, bewilligte die entsprechenden Anträge. Insgesamt lagen der Gesellschaft zu der vom Vorsitzenden Albrecht Graf von Ingelheim geleiteten Sitzung 46 Anträge mit einem Gesamtvolumen von über 400.000 Mark zur Entscheidung vor. Dem standen nach den Berechnungen des Schatzmeisters Dr. Roland Horster Erträge in Höhe von rund 140.000 Mark aus dem Vermögen der Gesellschaft sowie etwa 145.000 Mark Einnahmen aus den vom Unibund verwalteten Stiftungen gegenüber. Diese Fördermittel seien durch Zuspenden von Privatleuten oder Unternehmen aus der Region noch erheblich angehoben worden.

Einer der Förderschwerpunkte waren in diesem Jahr die sogenannten Anschubfinanzierungen. Jüngeren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hilft der Unibund dabei, in ausreichendem Umfang Forschungsergebnisse zu erarbeiten, die dann genutzt werden können, um bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der EU oder den großen Stiftungen weitere Mittel einzuwerben. Wissenschaftliches Gerät und Exkursionen werden ebenso gefördert wie Vortragsreihen und Dichterlesungen.

Darüber hinaus wird die Gesellschaft die Gründungssymposien für zwei Förderinstrumente unterstützen, die zur Zeit an unserer Universität noch fehlen. Zum einen hilft sie dem Julius-von-Sachs-Institut, zusammen mit der Landwirtschaftlichen Universität in Wageningen/Niederlande, ein europäisches Graduiertenkolleg aus der Taufe zu heben, und zum anderen unterstützt sie das Institut für Sinologie bei den Vorbereitungen zur Einrichtung eines geisteswissenschaftlichen Sonderforschungsbereichs.

Auch die Studierenden kommen in diesem Jahr direkt in den Genuß von Förderungen durch den Unibund. So unterstützt die Gesellschaft die von Studierenden in der Medizin ausgerichtete Seminarreihe "Ethik in der Medizin", und der Studierendenvertretung werden Mittel für das "Würzburger Literaturquartett" bewilligt, mit dem Studierende an zeitgenössische Literatur herangeführt werden sollen.

Der Schriftführer des Unibundes, Dr. Georg Kaiser, konnte im weiteren Verlauf der Sitzung Erfreuliches berichten: Entgegen dem Trend bei anderen Universitätsgesellschaften steigt die Mitgliederzahl des Unibundes stetig an; derzeit sind es 915 Mitglieder aus ganz Unterfranken.

Verstärkt will sich der Universitätsbund zukünftig bemühen, Absolventen der Uni als Mitglieder zu gewinnen. Eine regelrechte "Alumni-Vereinigung", wie sie beispielsweise an vielen angelsächsischen Hochschulen existiert, ist jedoch mit ausschließlich ehrenamtlich tätigem Personal nicht auf die Beine zu stellen, unterstrich Dr. Kaiser. Immerhin wird die Gesellschaft entsprechende Aktivitäten in der Juristischen Fakultät unterstützen.
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