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Einweihung einer Lichtenberg-Büste

24.02.1999 - (idw) Humboldt-Universität zu Berlin

Am 24. Februar 1999 jährt sich der Todestag des Physikers und Schriftstellers Georg Christoph Lichtenbergs zum 200. Mal.
Der Göttinger Professor führte u.a. Ende des 18. Jahrhunderts Berechnungen der Längen und Breitengrade im Königreich Hannover durch. Von 1778 gab er den Göttinger Taschenkalender heraus. Mit diesen Schriften bekämpfte vor allem das Geniewesen und die Empfindlichkeit der Sturm- und Drangzeit. Seine berühmten philosophischen Aphorismen erschienen zuerst zusammengestellt in seinen ?Vermischten Schriften? 1800 -1805.
Zur Ehrung dieses Mannes wird an diesem
24. Februar, 11 Uhr, im Vestibül der Universitätsbibliothek
der Humboldt-Universität eine Lichtenberg-Büste feierlich eingeweiht. Die Bronzebüste schuf der Mediziner und Bildhauer Dr. Christian Bahr. An der Stele wird der Spruch von Lichtenberg zu lesen sein:
?Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen, und es klingt hohl, ist das allemal im Buche??
Wie im Mittelalter üblich wird ein Buch mit Sudelsprüchen von Lichtenberg mit Ketten an der Stele befestigt, so daß jeder UB-Besucher darin blättern kann.
Die Aufstellung der Lichtenberg-Büste wurde möglich dank der finanziellen Unterstützung von Peter Dussmann. Eine Festrede zu Georg Christoph Lichtenberg hält Prof. Dr. Ernst Osterkamp (Philosophische Fakultät II).
Nähere Informationen: Elke-Barbara Peschke, Universitätsbibliothek, Tel.: 2093-3245
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