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Fortbildungsstudium "Qualitäts- und Umweltmanagement" für argentinische JungingenieurInnen

26.02.1999 - (idw) Fachhochschule Köln

Zu einer Abschlußveranstaltung des auf drei Jahre ausgelegten Fort- und Weiterbildungsstudienangebots "Qualitäts- und Umweltmanagement" für argentinische Jungingenieurinnen und Jungingenieure lädt die Fachhochschule Köln am Montag, 1. März 1999 um 11.00 Uhr ein. Das maßgeblich vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierte und von der Carl-Duisberg-Gesellschaft betreute Fortbildungsstudium hatte im April 1996 erstmalig begonnen.

Zum Abschluß ihres auf drei Jahre ausgelegten Fort- und Weiterbildungsstudienangebots "Qualitäts- und Umweltmanagement" für argentinische Jungingenieurinnen und Jungingenieure lädt die Fachhochschule Köln am:

Montag, 1. März 1999 um 11.00 Uhr
zu einer feierlichen Abschlußveranstaltung in den Großen Senatssaal der Hochschule (Ingenieurwissenschaftliches Zentrum, Betzdorfer Str. 2, 50679 Köln-Deutz) ein.

DREI ZERTIFIKATE FÜR DIE ABSOLVENTINNEN UND ABSOLVENTEN
Die dritte und damit vorerst letzte Gruppe des einjährigen beruflichen Fort- und Weiterbildungsstudiums, zu der diesmal auch ein ghanaischer Werkstoffingenieur zählt, wird sich im Rahmen der Feierstunde mit einen gesungenen "Tango extravagante" verabschieden. Die 16 Absolventinnen und Absolventen erhalten jeweils drei Zertifikate: ein Qualitätsmanagementdiplom der Fachhochschule Köln, die Zulassung als Qualitätsbeauftragter, die von der Deutschen Gesellschaft für Qualität in Frankfurt ausgestellt wird, sowie die Zulassung zum Fachauditor, die von der TÜV-Akademie Rheinland vergeben wird. Zuvor wird der Rektor der Fachhochschule Köln, Prof. Dr. Joachim Metzner, zu diesem erfolgreichen internationalen Weiterbildungsangebot der Fachhochschule Köln Stellung nehmen und der Initiator, Organisator und Koordinator dieses Fortbildungsstudiums, Prof. Dr. Johann Ludwig Atrops, Bilanz ziehen und einen Ausblick wagen. Zu den weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Festveranstaltung zählen: Daniel Haas vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Vertretung von Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul, Gérman Edmund Froppen, 1. Sekretär der Botschaft der Argentinischen Republik in Bonn, sowie Rolando Burgener, Wirtschaftsattaché der argentinischen Botschaft.

DREIMONATIGE INGENIEURPRAKTIKA BEI NAMHAFTEN UNTERNEHMEN
Das maßgeblich vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierte und von der Carl-Duisberg-Gesellschaft betreute Fortbildungsstudium hatte im April 1996 erstmalig begonnen. Über jeweils ein Jahr wurden drei Gruppen von jeweils 15 argentinischen Jungingenieurinnen und -ingenieuren verschiedener Disziplinen auf dem Gebiet des Qualitäts- und Umweltmanagements weitergebildet. Als besonders wertvoll erwiesen sich dabei auch die dreimonatigen Ingenieurpraktika bei namhaften Unternehmen, die Qualitätsmanagement konsequent anwenden. Die 30 Absolventinnen und Absolventen der ersten beiden Jahrgänge haben inzwischen in ihrer heimischen Wirtschaft überwiegend gute Positionen gefunden.

KOOPERATION MIT DER UNIVERSIDAD TECNOLÓGICA NACIONAL CÓRDOBA
Insgesamt waren rund 20 Professoren und Dozenten - vor allem aus der Abt. Gummersbach der FH Köln sowie von Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Prüfanstalten und Firmen - an diesem beruflichen Fortbildungsstudium beteiligt. Die Deutsch-Intensivkurse, die studienbegleitend vom Studienkolleg für ausländische Studierende der FH Köln durchgeführt wurden, hatten vor Studienbeginn die Carl-Duisberg-Centren übernommen. Das Fortbildungsstudium wurde zudem von der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Fachbereiche Architektur, Bauingenieurwesen und Versorgungstechnik unterstützt. Kooperationspartner in Argentinien ist die Universidad Tecnológica Nacional in Córdoba, die mit der Fachhochschule Köln seit vielen Jahren eng zusammenarbeitet.

KOMPAKTES PROGRAMM

Die Ingenieurinnen und Ingenieure hatten in den zwölf Monaten (inklusive Praktikum) ein strammes Programm zu absolvieren. In 24 Wochenstunden wurden der komplexe Bereich der Qualitätskontrolle der Produkte sowie der Qualitätssicherung einer kontinuierlichen Produktion, die Entwicklung eines qualitätsorientierten Unternehmensmanagements sowie technische Ergänzungsfächer gelehrt. Des weiteren standen Fragen der Existenzgründung, des Technologietransfers, des Umweltschutzes und des Personal- und Projektmanagements auf dem Programm. Hinzu kam das bereits erwähnte dreimonatige Praktikum in den beteiligten Unternehmen.
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