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Startkapital zur Firmengründung

04.05.1999 - (idw) Westfaelische Wilhelms-Universität Münster

Drei junge Naturwissenschaftler der Universität Münster siegten beim nordrhein-westfälischen Wettbewerb um die beste Unternehmensidee "atVenture". Ihr Lohn: Startkapital zur Firmengründung in Höhe von zusammen 100.000 Mark.

Den Sieg beim Wettbewerb "atVenture" der Creavis Gesellschaft für Technologie und Innovation, einer Tochter von Degussa-Hüls, und des Technologie-und Chemiezentrums Marl machten drei junge Naturwissenschaftler der Universität Münster unter sich aus. Für ihre Unternehmensideen erhielten Dr. Andreas Krüger und sein Partner Dr. Frank Hülshorst vom Organisch-Chemischen Institut sowie Gerhard Lewandovski vom Institut für Zoophysiologie ein Startkapital von jeweils 50.000 DM für die geplante Firmengründung.

Im Rahmen des Wettbewerbs wurden Studierende und Absolventen der Universitäten in Bochum, Dortmund, Essen, Münster und Witten/Herdecke sowie der Fachhochschulen Gelsenkirchen und Münster gezielt angesprochen, ihre Ideen für ein eigenes Unternehmen zu präsentieren. Als Lohn der Arbeit winkte die Hilfe des Marler "Bündnisses für Innovationen" beim Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit und ein Startkapital von insgesamt 100.000 DM. Die Sieger von der Universität Münster erhielten ihre Preise bei einer Abschlußfeier in Marl.

Krüger und Hülshorst wollen ein kleines Chemieunternehmen zur "Entwicklung, Herstellung und zum Vertrieb von kohlenhydratabgeleiteten Substanzen" gründen. Kohlenhydrate werden dabei mit einem raffinierten Verfahren "zerschnitten" und auf diese Weise zur Rohstoffquelle für komplexe Feinchemikalien oder Pharmawirkstoffe. Das geplante neue Unternehmen will Zwischenprodukte und Vorstufen für Spezialchemikalien anbieten, die nach diesem Verfahren aus dem Rohstoff Zucker gewonnen werden.

Ziel von Gerhard Lewandovski ist der Aufbau eines Dienstleistungsunternehmens "HistoServe - histologische Dienstleistungen" für die Untersuchung von Zellen sowohl in Forschung und Entwicklung als auch in der medizinischen Diagnostik. Die genaue Kenntnis der Aktivität von Enzymen hilft nicht nur beim Erkennen von Krankheiten, sondern auch bei der Entwicklung neuer Medikamente. Wo im Gewebe ist das untersuchte Molekül vorhanden? Läßt dies Rückschlüsse auf Funktionen, Transport- und Regelmechanismus zu? Gibt es krankhafte Veränderungen? Diese und weitere wichtige Fragen können von Gerhard Lewandovski mit Hilfe seines neuen "V-max-Verfahrens" beantwortet werden.
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