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Auf den zweiten Blick - Filme aus dem Filmachriv der HFF "Konrad Wolf" im Potsdamer Filmmuseum

05.05.1999 - (idw) Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg

Am 20. Mai 1999 lädt die Hochschule für Film und Fernsehen zum siebenten Mal zu ihrer Filmreihe ein. Thema diesmal: "Der Nächste bitte!" - Filme von Land-, Zahn-, Unfall- und anderen Ärzten.
Gleich dreimal vertreten sind die Landärzte. Dr. Richter leitet das Landambulatorium in Endorf/Harz. "Kommen Sie doch morgen mal in die Sprechstunde" (Manfred Hildebrandt, 1984) zeigt seinen Alltag zwischen Sprechstunde, Hausbesuchen und Familie. "Uns Dokting" (Thomas Schlechte, 1966) sagen die Küstenbewohner, die ihrem Arzt ein Loblied singen. Damit er nicht mehr mit dem Fahrrad über Land fahren muß, haben sie für ein Motorrad gesammelt. Eine Parodie auf seinesgleichen im Fernsehen ist "Landarzt Dr. Öttker" (Sebastian Peterson, 1998), ein 3min langer Appetithappen für den noch zu drehenden Spielfilm. Sebastian Peterson arbeitet gegenwärtig an seinem Debütfilm "Helden wie wir" (nach dem gleichnamigen Bestseller von Thomas Brussig), der im Herbst in die Kinos kommen soll.
Einen Kindergarten im Gutshaus, einen Denkmal-Löwen mit hohlem Zahn und einen Zahnarzt, der mit einer mobilen Praxis durchs Weimarer Land tuckert, zeigt die Reportage "Zahnarzt ist da" (Roland Kretschmar, 1966).
"Silikon" (Clemens Schönborn, 1997) präsentiert einen mordenden Schönheitschirurgen. Elvis und Bonnie (Lars Rudolph und Sophie Rois), Spezialisten für Villeneinbrüche, werden unfreiwillig Zeugen des Geschehens und müssen schon bald um die eigene Haut fürchten.
Gabriele F. ist Rettungsärztin bei der Dringlichen Medizinischen Hilfe. Die Reportage "Lebenszeit" (Holm-Henning Freier, Jürgen Hoffmann, 1978/79) beobachtet sie während eines 24-Stunden-Dienstes.
Der Kenianer James studiert an der Medizinischen Hochschule "Dorothea Erxleben" in Quedlinburg. "Ein Afrikaner wird Arzthelfer" (Gerd Schmeling, 1968) stellt ihn und einige seiner Kommilitonen vor.
In "Das Herz einer Frau" (Fayd Jungnickel, Nils Willbrandt, 1996) liegen zwei Männer im Krankenhaus - bandagiert und kaum einer Regung fähig ans Doppelstockbett (!!) gefesselt. Nur der vom oberen Bett kann durch das Fenster auf den Hof sehen. Der Schein trügt ...
Torsten ist zehn und verwöhnt. Als er ins Krankenhaus muß, geht es einmal nicht nach seinem Willen. Aus Trotz spricht der Junge nicht mehr. Wie er die Sprache wiederfindet, davon erzählt "Sieben Tage mit Schneewittchen" (Thomas Unger, 1988).
Das Programm beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist wie immer frei.
Martina Liebnitz

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