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Iranischer Vize-Minister besucht Universität Witten/Herdecke

05.05.1999 - (idw) Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

Wasserversorgung und Gewässerverschmutzung im Iran sind die Themen

Der stellvertretende iranische Minister für Energie, Wasser und Abwasser, Herr Dipl.-Ing. G. Manouchehri (sprich: MannutschéRi) besucht die Universität Witten/Herdecke und Prof. Dr. Dr.Karl-Ulrich Rudolph, um die Wasser- und Abwasserprobleme des Landes, speziell der Region um die Hauptstadt Teheran zu diskutieren. Sein Besuch ist für

Montag, den 10. Mai, um 11.30 Uhr
in der Universität Witten/Herdecke, Alfred-Herrhausenstr. 50

vorgesehen. Er will sich nach der Begrüßung durch den Präsidenten Dr. Konrad Schily bei einem kurzen Rundgang einen Eindruck von der Universität verschaffen.
Es wird dann Gelegenheit zu einem Foto im Präsidium bestehen.
Der Vize-Minister möchte besonders die Funktionsweise einer weitgehend privat finanzierten Universität und das praxisorientierte Konzept der Ingenieursausbildung mit dem Schwerpunkt Technik und Management kennenlernen. Außerdem möchte er mit Prof. Rudolph Fachthemen besprechen. Im Iran bestehen - wie in vielen Ländern der Welt - Probleme mit der Wasserversorgung, die teilweise durch Gewässerverunreinigungen verursacht werden. Hier ist Abhilfe besonders dringend nötig, um die wirtschaftliche und gesellschaftlichen Entwicklung im Iran voranzubringen und dadurch einen humanitären Beitrag zur Friedenssicherung in dieser Region zu leisten.
Forschung und Ausbildung sind das eine, was eine Universität wie Witten/Herdecke dazu beitragen kann. Das andere ist ein Finanzierungskonzept: Hier kann Prof. Rudolph, der solche privaten Investmentkonzepte für die Wasserwirtschaft bereits entwickelt und umgesetzt hat mit Rat und Tat zur Seite stehen. Prof. Rudolph ist auch Sprecher der deutschen Wasserbauindustrie im Bund der Entsorgungswirtschaft sowie im Sonderausschuß Wasser und Abwasser des Bundesverbandes der deutschen Industrie. Daher werden bei dem Besuch neben den wissenschaftlichen Hilfen sicher auch die Exportinteressen der deutschen Industrie angesprochen. - Manouchehri ist ein interessanter Gesprächspartner, da er in der Regierung des islamischen Staates zu den Reformern gerechnet wird. In der Vergangenheit hat sich Manouchehri stark für den Umweltschutz im Iran eingesetzt, z.B. durch eine jährlich stattfindende Experten-Tagung in Teheran, an der Vertreter von nordrhein-westfälischen und iranischen Hochschulen sowie der Industrie beider Länder teilnahmen.

Weitere Informationen bei Prof. Dr. Dr.Karl-Ulrich Rudolph, 02302/914-010
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