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Wie Kunst die Seele belebt - 4. Symposium für künstlerische Therapien an der MHH

06.05.1999 - (idw) Medizinische Hochschule Hannover

Einladung zur Pressekonferenz am Mittwoch, den 12. Mai um 12 Uhr

MEDIZINISCHE HOCHSCHULE HANNOVER
Pressestelle
Leitung: Christa Möller · Christian Jung · Karola Neubert
Carl-Neuberg-Straße 1
30625 Hannover

Telefon: (0511) 532 - 6771/6772/6773/6774
Telefax: (0511) 532 - 3852
E-mail: pressestelle@mh-hannover.de

5. Mai 1999

Pressemitteilung

Künstlerische Therapien sind immer noch die Stiefkinder der modernen Medizin. Doch gerade kreative Entfaltung kann eine heilende Wirkung haben. Wie vielfältig dabei die Ansätze sind, davon können sich die Teilnehmer des nunmehr 4.Symposiums für künstlerische Therapien überzeugen, das vom 14. bis 16. Mai 1999 in Hannover stattfindet. Anerkannte Musik-, Bewegungs-, Kunst- und Psychotherapeuten, Krankenpflegepersonal und Seelsorger setzen sich in Arbeitsgruppen mit künstlerisch-therapeutischen Methoden auseinander; beispielsweise Tanztherapie, Atemarbeit, Stimmentfaltung und Vokalimprovisation, Ausdrucks-malerei oder Schauspiel.

Das Schwerpunktthema der diesjährigen Veranstaltung lautet "Die Schöpfung geht weiter - durch uns". Kerngedanke ist es, einmal den Fortschrittsbegriff in den modernen Wissenschaften kritisch zu diskutieren. Gerade in der Medizin wird Fortschritt meist nur im technisch-naturwissenschaftlichen Sinn verstanden. Eine solche Hochleistungsmedizin und das von ihr beanspruchte Therapiemonopol lässt eine individuelle und intensive, damit oft sehr kraftspendende Beziehung zwischen Therapeuten und Patienten schnell nachrangig erscheinen. Doch gerade über ein Bild, eine Plastik oder beim Tanz kann der Kranke Empfindungen ausdrücken, dem Therapeuten leichter etwas mitteilen - eine Bereicherung und Befreiung, die den Genesungsprozess beschleunigen oder auch eine unheilbare Krankheit ein wenig erträglicher machen kann.

Das interdisziplinäre Symposium wird gemeinsam veranstaltet von der MHH, dem hannoverschen Forschungsinstitut für Künstlerische Therapien e. V. und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Über künstlerisch-therapeutische Ansätze, das Schwerpunktthema, aber auch über das erst vor kurzem gegründete hannoversche Forschungsinstitut möchten wir Sie gern im Rahmen einer Pressekonferenz informieren:

am Mittwoch, den 12. Mai 1999 um 12 Uhr
im Forschungsinstitut für Künstlerische Therapien (Tel.: 0511/5490633),
Kauzenwinkel 22 in 30627 Hannover.

Weitere Auskünfte im Vorfeld der Veranstaltung gibt gern Professor em. Dr. Peter Petersen, ehemals Zentrum Frauenheilkunde der MHH, unter Telefon (0511) 57 38 47. Auf Wunsch senden wir Ihnen eine Übersicht über die einzelnen Arbeitsgruppen des Symposiums zu.
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