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Erbliche Vorbelastung für Herzinfarkt

07.05.1999 - (idw) Westfaelische Wilhelms-Universität Münster

Mediziner der Universität Münster beteiligen sich an einer internationalen Studie zur Erforschung der erblichen Faktoren beim Herzinfarkt. Gesucht werden Geschwisterpaare mit Herzkrankheiten, die an der Studie teilnehmen wollen.


Prof. Dr. Gerd Assmann, Leiter des Instituts für Arterioskleroseforschung der Universität Münster Die Häufung von Herzinfarkten in manchen Familien deutet auf vererbbare Faktoren hin, die das Risiko für einen Herzinfarkt erhöhen.Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms- Universität wollen im Rahmen einer internationalen Studie die erbliche Vorbelastung erforschen und damit neue Ansätze für die Erkennung, Vorbeugung und Therapie des Herzinfarkts eröffnen.

Das Institut für Arterioskleroseforschung an der Universität Münster sucht deshalb dringend Personen, die vor dem 55. Lebensjahr einen Herzinfarkt erlitten haben, der auch Jahre zurückliegen kann, und mindestens einen Bruder oder eine Schwester haben, bei denen vor dem 65. Lebensjahr eine Herzkrankheit festgestellt wurde. Darunter fallen zum Beispiel ein Herzinfarkt oder Herzschmerzen, die eine Bypass-Operation oder eine Katheter-Behandlung zur Dehnung verengter Herzkranzgefäße erforderlich machten.

Geschwisterpaare, die an dem Forschungsvorhaben teilnehmen, werden einmal untersucht. Dabei werden sie von einem Arzt über ihre Krankheitsgeschichte und eventuelle Risikofaktoren befragt. Außerdem wird Blut für biochemische und genetische Analysen abgenommen. Die Daten werden streng vertraulich behandelt, die wissenschaftliche Auswertungen erfolen an anonymisierten Daten.

Teilnehmern an der Studie werden alle Reisekosten erstattet, zusätzlich werden pro Person 100 DM als Aufwandsentschädigung gezahlt. Teilnehmen können nicht nur Personen aus Münster oder dem Münsterland, sondern auch aus dem Ruhrgebiet, Ostwestfalen oder dem Raum Osnabrück.

Informationen und Anmeldungen zur Teilnahme bei Prof. Dr. Gerd Assmann, Institut für Arterioskleroseforschung an der Universität Münster, Albert-Schweitzer-Straße 33, 48149 Münster, Telefon 0251/83-4 72 22, Telefax 0251/83-4 72 25.
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