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Großer Bahnhof für zwei Kanzler in der RUB

14.10.1999 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Das Rektorat der Ruhr-Universität Bochum lädt ein zur offiziellen "Verabschiedung des Kanzlers Dr. Bernhard Wiebel und die Einführung seines Nachfolgers Gerhard Möller" (22. Oktober 1999, Audi max der RUB) mit anschließendem Empfang im Foyer. Die Medien sind herzlich willkommen.

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Bochum, 14.10.1999
Nr. 234

Abschied und Willkommen
Großer Bahnhof für zwei Kanzler
RUB verabschiedet Dr. B. Wiebel und begrüßt G. Möller


Während der Alt-Kanzler endlich Zeit findet für Familie, Hobbys und lang vernachlässigte Interessen, stellt sich der neue Kanzler der RUB bereits tatkräftig den neuen Herausforderungen. Am kommenden Freitag steht beiden eine "feierliche Pause" zu: Das Rektorat der Ruhr-Universität Bochum lädt ein zur offiziellen "Verabschiedung des Kanzlers Dr. Bernhard Wiebel und die Einführung seines Nachfolgers Gerhard Möller" (22. Oktober 1999, Audi max der RUB) mit anschließendem Empfang im Foyer. Die Medien sind herzlich willkommen.

Programmfolge

Das ca. 90-minutige Programm beginnt mit einer Begrüßung und Laudatio von Rektor Prof. Dr. Dietmar Petzina für Dr. Bernhard Wiebel. Anschließend erfolgt die Ansprache des Altkanzlers. Nach "Sondereinlagen" - Überraschungen, die noch nicht verraten werden - führt mit einer Ansprache Rektor Prof. Petzina den neuen Kanzler Gerhard Möller in seine Amt ein; dieser hält anschließend seine Ansprache. Das Programm wird musikalisch vom Chor und Orchester der RUB unter der Leitung von UMD Dr. Hans Jaskulsky umrahmt. Die Orgel spielt Kirchenmusikdirektor Bernhard Buttmann.

18 Jahre ' Universitätsmanager' Wiebel

Freiräume nutzen und - wo nicht vorhanden - welche schaffen, war die Devise von Dr. Wiebel, der in mehr als 18 Jahren als Kanzler die Geschicke der RUB mit geprägt hat. Er war nie der typische Beamte, der seine Erfüllung in der Wahrnehmung übertragener Aufgaben sieht, sondern hat sich stets als echter Wissen-schafts- und Universitätsmanager verstanden und gehandelt in einer Synthese von Pflichterfüllung und Gestaltung. Zahlreiche Initiativen, kulturelle Institutionen in der RUB und Reformen in der Wissenschaftsverwaltung, darunter die Teilnahme der RUB am Modellversuch "Hochschule und Finanzautonomie", mit dem sie Spielraum gewann beim Einsatz ihre Etatmittel, sind mit dem Namen Bernhard Wiebel verbunden. Er wurde am 22.12.35 in Nürnberg geboren. Er studierte Rechtswissenschaften und Soziologie in Göttingen, Paris und Hamburg (1955-60) sowie Soziologie und Geschichte in Münster (1960-65). 1960 legte er das Erste, 1966 das Zweite Juristische Staatsexamen ab. In Münster wurde Wiebel 1968 zum Dr. phil. promoviert. Dort begann 1962 seine berufliche Laufbahn als Assistent des Rektors. Später war Wiebel Dezernent an der Uni Bonn (1966-71), Verwaltungsdirektor (Kanzler) der FH Wiesbaden (1971-73) und Kanzler der PH Ruhr in Dortmund (1973-80). Bis zur Übernahme des Kanzleramtes an der RUB (1981) war Wiebel Ministerialrat im NRW-Ministerium für Wissenschaft und Forschung. Bernhard Wiebel ist verheiratet und hat drei Kinder und inzwischen vier Enkelkinder.

Nachfolger Möller seit fast 8 Jahren Kanzler-Vertreter

Gerhard Möller, seit 1. Oktober 1999 neuer Kanzler der RUB, ist sehr gut mit der RUB vertraut: Seit 1992 war er ständiger Vertreter von Dr. Wiebel und Dezernent der Medizinischen Einrichtungen der RUB. Er wurde 1949 in Felsberg (Nordhessen) geboren. Er studierte nach dem Abitur von 1968 - 1973 Rechtswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Von 1973-1975 arbeitete er als wiss. Mitarbeiter im Modellversuch "Entwicklung eines Leit- und Informationssystems für Studierende in der Hochschulregion Gießen" mit. Nach dem juristischen Referendardienst im Ruhrgebiet legte er 1978 das Zweite juristische Staatsexamen ab. Im selben Jahr erfolgte der Eintritt in den höheren Verwaltungsdienst an der Universität Dortmund. Nach kurzer Tätigkeit im Justitiariat war Gerhard Möller mehr als zehn Jahre als Personaldezernent der Universität Dortmund tätig, bis er 1992 an die Ruhr-Universität Bochum wechselte und die ständige Vertretung des Kanzlers und die Leitung der Verwaltung der Medizinischen Einrichtungen übernahm. Gerhard Möller ist seit 1988 mit der Diplom-Pädagogin Dr. Renate Klees-Möller verheiratet.

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