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"Geheimratsecken" und Glatzenbildung: Symposium zum Thema Haarerkrankungen

01.11.1999 - (idw) Universität Osnabrück

Erkennung und Behandlung von Haarerkrankungen, die sich beim Mann zum Beispiel durch "Geheimratsecken" und Glatzenbildung zeigen, sind Thema des 11. Osnabrücker Dermatologie-Symposiums, das am Sonnabend, 6. November 1999, an der Universität Osnabrück stattfindet. Zu dieser Tagung mit dem Titel "Trichologie" lädt das Fachgebiet Dermatologie, Umweltmedizin und Gesundheitstheorie im Fachbereich Psychologie und Gesundheitswissenschaften ein.

Pressemitteilung
Osnabrück, 1. November 1999 / Nr. 127/99

"Geheimratsecken" und Glatzenbildung: Symposium zum Thema Haarerkrankungen
Aktuelle Forschungsergebnisse zu Ursachen und Behandlung - Experten stellen neue Therapien vor

Erkennung und Behandlung von Haarerkrankungen, die sich beim Mann zum Beispiel durch "Geheimratsecken" und Glatzenbildung zeigen, sind Thema des 11. Osnabrücker Dermatologie-Symposiums, das am Sonnabend, 6. November 1999, an der Universität Osnabrück stattfindet. Zu dieser Tagung mit dem Titel "Trichologie" lädt das Fachgebiet Dermatologie, Umweltmedizin und Gesundheitstheorie im Fachbereich Psychologie und Gesundheitswissenschaften ein. Unter der Leitung des Dermatologen und Umweltmediziners Prof. Dr. Dr. Hans Joachim Schwanitz werden sich Hautärzte und Mediziner angrenzender Fachgebiete über den aktuellen Forschungsstand informieren und mit ausgewiesenen Experten über die Perspektiven neuer Therapien diskutieren. Dabei wird es unter anderem um das neue Medikament Finasterid gehen, das - so Prof. Schwanitz - anders als viele Wässerchen und Tinkturen gegen bestimmte Formen des Haarausfalls "wissenschaftlich erwiesen tatsächlich wirkt".

Wie der Osnabrücker Wissenschaftler erläutert, haben Erkrankungen der Haare - als "Hautanhangsgebilde" fallen sie in den Zuständigkeitsbereich von Hautärzten - lange Zeit nur wenig wissenschaftliche Aufmerksamkeit gefunden. Ganz anders sei das Interesse der betroffenen Patientinnen und Patienten, für die das eigene Erscheinungsbild in der Regel eine entscheidende Rolle spiele. Prof. Schwanitz: "In den letzten Jahren hat sich die Lage jedoch durch eine erhebliche Zunahme der Forschungserkenntnisse und die Entwicklung neuer Therapien grundlegend geändert."

Mit dem Medikament Finasterid könne nun erstmals eine der häufigsten Veränderungen der Haare, die androgenetische Alopezie mit "Geheimratsecken" und Glatzenbildung, behandelt werden. Der Wirkstoff gehöre dabei zu jener Gruppe von Substanzen, die als sogenannte "Lifestyledrogen" in jüngster Zeit von sich Reden gemacht hätten. Einen weiteren Themenschwerpunkt des 11. Osnabrücker Dermatologie-Symposiums bilden nach Angaben von Prof. Schwanitz die Therapiemöglichkeiten der Alopeciua areata, die einen kreisrunden Ausfall der Haare nach sich zieht.

Zu den Referenten der Tagung an der Universität Osnabrück gehört der Direktor der Universitäts-Hautklinik Marburg, Prof. Dr. Rudolf Happle. Als ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Trichologie habe er unter anderem die Grundlagen für die derzeit wirksamste Behandlung des kreisrunden Haarausfalls gelegt, so Prof. Schwanitz.

Kontaktadresse:
Prof. Dr. Dr. Hans Joachim Schwanitz
Universität Osnabrück
Fachbereich Psychologie und Gesundheitswissenschaften
Fachgebiet Dermatologie, Umweltmedizin und Gesundheitstheorie
Sedanstraße 115, 49069 Osnabrück
Tel. (0541) 969-2357, Fax (0541) 969-2445
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