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Primaten in der biomedizinischen Forschung: Krankheitsbilder und Pathologie

01.11.1999 - (idw) Deutsches Primatenzentrum

Anläßlich der Verabschiedung des Pathologen Dr. Manfred Brack veranstalten am 10.11.99 das Deutsches Primatenzentrum Göttingen, in Zusammenarbeit mit dem Graduiertenkolleg "Perspektiven der Primatologie" der Universität Göttingen ein Symposium zum Thema: "Primaten in der biomedizinischen Forschung: Krankheitsbilder und Pathologie." Zu dieser Veranstaltung sind alle an dieser Problematik interessierten Wissenschaftler eingeladen.


Invasiv wachsendes Plattenepithelkarzinom der Zunge, Rhesusaffe, Paraffinschnitt, H.&E. (40 Obj.). Nichtmenschliche Primaten begegnen dem Tierarzt als Versuchs-, Haus-, Zoo- und Wildtiere und nehmen somit in der Veterinärmedizin eine besondere Stellung ein. Mit über 250 Spezies erfordert diese sinnesphysiologisch am höchsten stehende Tiergruppe außerordentlich vielfältige Kenntnisse, um ihre artgerechte Haltung und Gesundheit in der Obhut des Menschen zu gewährleisten.
Mit der zunehmenden Spezialisierung in der Tiermedizin hat auch das Wissen um Krankheiten und ihre pathologischen Veränderungen bei den verschiedenen Primatenspezies enorm zugenommen. Zu diesem Wissensstand hat Dr. Manfred Brack als Veterinärpathologe erheblich beigetragen und sich unter den wenigen Kollegen, die sich in Europa diesem Forschungsbereich widmen, einen internationalen Ruf erworben.
Zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst veranstaltet das Deutsche Primatenzentrum Göttingen in Zusammenarbeit mit dem Graduiertenkolleg "Perspektiven der Primatologie" der Universität Göttingen am 10. November 1999 ein Symposium, auf dem aktuelle Entwicklungen auf dem Sektor der Primatenpathologie vorgestellt werden.

Programm
09:00 Begrüßung der Teilnehmer und Eröffnung, Prof. Dr. G. Hunsmann, DPZ Göttingen
09:10 "Historische Entwicklung des Deutschen Primatenzentrums mit besonderer Berücksichtigung der Abteilung Pathologie", Prof. Dr. H.-J. Kuhn, Vizepräsident der Universität Göttingen
09:30 "Spontaneous diseases of captive primates", Dr. G. Baskin, Pathology, Department, Tulane Regional Primate Research Center, Covington, Lousiana, USA

10:45 Kaffepause
11:15 "Virale Hepatitiden bei Primaten", Dr. E.-M. Kuhn, Biomedical Primate Res. Centre, Rijswijk, Niederland
11:30 "Affen als Patienten", Dr. W. Rietschel, Zoologisch- Bot. Garten Wilhelma, Stuttgart
12:15 "Protozoonosen bei Primaten", Prof. Dr. F.-J. Kaup, Abteilung Tiermedizin und Primatenhaltung, DPZ
12:45 "Abschlußbetrachtungen zur Bedeutung der Pathologie am DPZ", Prof. Dr. G. Hunsmann, DPZ

13:00 Empfang
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