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Reha-Technologien vielfältig einsetzbar

03.11.1999 - (idw) FernUniversität in Hagen

Erfolgreicher Auftakt der 5. AAATE-Weltkonferenz

Mit über 300 Teilnehmern aus aller Welt rechnen die Veranstalter der 5. AAATE-Weltkonferenz, die die nordrhein-westfälische Ministerin für Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung, Kultur und Sport, Ilse Brusis, als Schirmherrin am Montag in Düsseldorf eröffnete. Ausrichter das hochrangigen Forums mit dem Titel "Rehabilitationstechnologie an der Schwelle zum neuen Jahrtausend" sind das Forschungsinstitut Technologie-Behindertenhilfe in Wetter, die FernUniversität Hagen, die Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte und das NRW-Sozialministerium. Erstmals findet diese Weltkonferenz im CongressCenter Ost im Rahmen der 10. REHA International in der Messe Düsseldorfer statt.

Für Ministerin Ilse Brusis können technologische Hilfen das Leben von Menschen mit Behinderungen und Senioren erheblich erleichtern, jedoch - so unterstrich sie - die Probleme nicht beseitigen. Ein benutzerfreundlicheres Design, das von der Reha-Technologie inspiriert wird, kann aber auch für nichtbehinderte Menschen vielfältig nützlich sein, von leichter zu bedienenden Kaffeemaschinen bis hin zu Computern. Die AAATE-Weltkonferenz soll einen Beitrag dazu leisten, dieses Know how zusammenzuführen. Auch die Praxis kommt dabei nicht zu kurz, z. B. finden täglich an Computern Einführungen in themenbezogene Software-Produkte statt.

Nicht zuletzt soll die Konferenz ein Forum für den offenen Informations- und Gedankenaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sein, betonte Prof. Dr.-Ing. Christian Bühler, Leiter des FTB: "In einer klein gewordenen Welt gibt es keine lokalen Probleme mehr, sondern nur noch globale." Er hofft, dass eine solche Konferenz dazu beitragen kann, die Herausforderungen anzunehmen und die Chancen zu erkennen.

An fünf Tagen erörtern Fachleute aus Forschung und Industrie, professionelle Anwender sowie nicht zuletzt Betroffene die neuesten Entwicklungen und Fortschritte im Bereich der Unterstützungstechnologie. 159 Beiträge sowie Workshops und Demonstrationen zu 15 Schwerpunkten spiegeln den Stand von Produktentwicklungen und innovativen Dienstleistungen aus fast 30 Staaten wider. So sind Reha-Roboter als unterstützende Assistenten oder mit Roboterteilen ausgestattete Hilfsmittel sowohl in der Schule als auch im Beruf und sogar im privaten Bereich schon lange keine Zukunftsmusik mehr. Beim Deutschlandtag am Freitag, 5. November, finden in Halle 8 im Messeforum der REHA International spezielle Vorträge und Präsentationen aus deutschem Blickwinkel statt. Insbesondere geht es um Neuigkeiten aus Forschung und Entwicklung, aber auch um die praktische Versorgungssituation und anstehende Veränderungen innerhalb des Sozialsystems.

Für Ministerin Ilse Brusis kann das endgültige Ziel nur eine Gesellschaft sein, die die Bedürfnisse von nichtbehinderten und behinderten Menschen gleichermaßen berücksichtigt und integriert.

Weitere Informationen:
http://www.fernuni-hagen.de/FTB/aaate99/welcome.htm
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