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Goethe als "Chemiker"

04.11.1999 - (idw) Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Wissenschaftlicher Pressedienst Chemie 68/99 vom 04.11.1999


Chemie und Technik von ihrer schönsten Seite
Die chemischen Experimente des Herrn Goethe

Was hat Goethe mit Chemie zu tun? Lassen Sie sich überraschen: Passend zu Goethe's 250. Geburtstag lädt Professor Dr. Georg Schwedt, Technische Universität Clausthal, am Dienstag, 9. November 1999, um 17.00 Uhr, in Frankfurt zu einer literarisch-chemischen Experimentierstunde ein. Dies ist die zweite Veranstaltung in der Vortragsreihe "Chemie und Technik von ihrer schönsten Seite", die von der Deutschen Gesellschaft für Chemisches Apparatewesen, Chemische Technik und Biotechnologie e. V. (DECHEMA) und der Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V. (GDCh) gemeinsam organisiert wird.

Bereits als Jurastudent unternahm Goethe im Elternhaus alchemistische Experimente. An der Straßburger Universität nahm er dann an Experimentalvorlesungen teil, und in Weimar und Jena ließ er sich von den Experimenten seinerzeit führender Naturforscher begeistern. Chemische Theorien finden sich auch in Goethes "Faust" oder den Romanen "Wahlverwandtschaften" oder "Wilhelm Meister" wieder.

In seinem Vortrag reproduziert Schwedt zahlreiche Experimente, unter anderem die in Goethes Notizbüchern festgehaltenen "Versuche mit der Berliner Blaulauge" (dem gelben Blutlaugensalz), mit den "Pflanzenextrakten" und mit "Leuchtsteinen" (Phosphoren). Die Experimente werden im Zusammenhang mit Goethes Farbenlehre vorgestellt und im Kontext der zeitgenössischen Chemie interpretiert.

Veranstaltungsort ist der Max-Buchner-Hörsaal des DECHEMA-Hauses, Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main. Die Teilnahme ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen wird jedoch um vorherige Anmeldung gebeten:

DECHEMA e.V., Öffentlichkeitsarbeit,
Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main
Tel.: 069/7564-267
Fax: 069/7564-272
E-Mail: presse@dechema.de

Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V., Öffentlichkeitsarbeit,
Varrentrappstr. 40 - 42, 60486 Frankfurt am Main
Tel.: 069/7917-325
Fax: 069/7917-322 und 7917-475
E-Mail: pr@gdch.de
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