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Esser-Preise für vier junge RUB-Wissenschaftler

04.11.1999 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Vier junge Wissenschaftler/innen der Ruhr-Universität Bochum sind kürzlich mit den Preisen der Wilhelm und Günter Esser Stiftung für das Jahr 1999/2000 im Haus der Gesellschaft der Freunde der RUB (GdF) ausgezeichnet worden.


Honoratoren und Preisträger
Preisträger/innen von links nach rechts: Holger Karutz, Edda Dümpelmann, Anke Kampschulte und Sabine Weicherding Bochum, 04.11.1999
Nr. 261


600 Mio. altes Wasser und vieles mehr
Esser-Preise für vier junge RUB-Wissenschaftler
Stiftung fördert Abschluss von Dissertationen


Vier junge Wissenschaftler/innen der Ruhr-Universität Bochum sind kürzlich mit den Preisen der Wilhelm und Günter Esser Stiftung für das Jahr 1999/2000 im Haus der Gesellschaft der Freunde der RUB (GdF) ausgezeichnet worden. Überreicht wurden die Urkunden vom Vorsitzenden der GdF, Fritz Bahlo, im Beisein von Mitgliedern des Rektorats der RUB. Diese Preise - jeweils Stipendien von DM 1.200/Monat für einen Zeitraum von 4-11 Monaten - sollen den Abschluss der Dissertation frei von finanziellen Sorgen ermöglichen.

Von eleganten Methoden und dem Informationsaustausch von Zellen

Während Kunsthistorikerin Sabine Weicherding nur bis ins 18. Jahrhundert zurückgeht, um die Auseinandersetzung von Künstlern mit den Vorboten der Französischen Revolution an Bildern Katastrophen, Ruinen und Reportagen zu beleuchten, greift die Geologin Anke Kampschulte direkt 600 Millionen Jahre zurück: Sie will wissen, wie das Meerwasser zusammengesetzt war, um Aussagen insbesondere zum Schwefelkreislauf machen zu können. Auf die Zukunft zielt die Arbeit der Biologin Edda Dümpelmann: Sie untersucht den Informationsaustausch von Zellen, unter anderem auch an Krebszellen, oder genauer: ob eine RNA-Struktur Einfluss auf die eigene Transkription hat. Die mathematische Schönheit ist das Ziel des Bauingenieurs Holger Karutz: Er will die Methode der finiten Elemente hinter sich lassen und fahndet nach einer eleganten "netzfreien" Methode, um Rissbildungen in Materialien vorausberechnen zu können.

Zu dieser Presseinfo gibt es zwei Fotos mit Bildern (jpg-Dateien) von den Preisträgern und Verantwortlichen der Preisvergabe
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