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Sommerwiese in der Petrischale

12.11.1999 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zum "Tag der Forschung" lädt die Universität Jena am 17. November

Jena (12.11.99) Die Natur beherrscht am 17. November den "Tag der Forschung" an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät präsentiert sich von 10 bis 18 Uhr im Uni-Campus (Carl-Zeiß-Str. 3) der Öffentlichkeit, die eingeladen ist, zu staunen, Informationen zu erhalten und vor allem den Dialog mit den Naturwissenschaftlern aufzunehmen. "Studenten und Wissenschaftler aus allen Bereichen der Fakultät werden als Ansprechpartner bereitstehen", verspricht Dekan Prof. Dr. Christian Robl.

Die Schönheit der Natur sei Thema der Geowissenschaft und der Geographie, während sich die Chemie mit ihrer Zusammensetzung befasst, so das Klischee. Eben dieses Vorurteil will die Fakultät mit ihren ansprechenden Präsentationen und Vorträgen durchbrechen. Das Alltägliche der Chemie wird ebenso gezeigt wie Verblüffendes und Ästhetisches. So wird Prof. Dr. Dirk Walther von 16-17 Uhr eine Experimental-Vorlesung anbieten, die nicht nach Chemie riecht, sondern das Fach von seiner attraktivsten Seite zeigt. Farben, Formen und Töne werden im Döbereiner-Hörsaal (Ecke Steiger/Humboldtstraße) entstehen: u. a. eine Sommerwiese in der Petrischale, brennender Würfelzucker und Geheimtinten.

Wie sehr die einzelnen Disziplinen der Fakultät miteinander verknüpft sind, zeigen auch die vier allgemeinverständlichen Vorträge, die ab 13 Uhr im Hörsaal 2 im Campus stattfinden. So wird etwa der Werkstoff Glas von der Rohstofferkundung durch Geologen bis zur Glasherstellung durch Chemiker vorgestellt. Wie stark die Erde unter dem Campus bebt, soll ein Seismograph aufzeichnen, der per Datenleitung auch mit der Erdbebenstation der Universität in Moxa verbunden ist.

Mit der ersten Resonanz sind die Veranstalter sehr zufrieden. "Es haben bereits zahlreiche Schulen aus ganz Thüringen und benachbarten Bundesländern ihre Teilnahme angekündigt", freut sich der Mitarbeiter des Dekans Dr. Bernd Nestler. "Neben den Informationen für künftige Studenten wollen wir auch eine breite Öffentlichkeit anregen, weiterhin das Gespräch über und mit uns zu suchen", benennt Dekan Robl ein Ziel, das weit über den Tag der Forschung gültig ist.

Ansprechpartner:
Dr. Bernd Nestler
Dekanat der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Am Steiger 3, Haus 3
07743 Jena
Tel.: 03641/948003
Fax: 03641/948002
E-Mail: cbn@rz.uni-jena.de


Friedrich-Schiller-Universität
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Axel Burchardt M. A.
Fürstengraben 1
07743 Jena
Tel.: 03641/931041
Fax: 03641/931042
E-Mail: hab@sokrates.verwaltung.uni-jena.de
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