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Informationen über Brustkrebs und Impfungen

12.11.1999 - (idw) Medizinische Hochschule Hannover

Zwei MHH-Veranstaltungen am Samstag, den 20. November 1999:
Impfsymposium und Frauen-Infotag "Brustkrebs"

Zum vierten Mal findet das Hannoversche Impfsymposium statt. Ziel der Initiatoren ist es erneut, Sinn und Notwendigkeit von Impfungen der breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Ein Beispiel: Deutschland gilt inzwischen nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation bei Masernimpfungen als Entwicklungsland - aus Sicht der USA sogar als Risikoland, da dort befürchtet wird, dass diese Erkrankung verstärkt aus Deutschland importiert werden könnte. Beispiel Nummer zwei: Gerade Personen mit geschwächter Immunabwehr nutzen nach Meinung der Ärzte noch zu wenig die Möglichkeiten der neuen Grippeschutzimpfungen. Auch hier gilt es, für mehr Aufklärung zu sorgen. Daneben setzen sich die Teilnehmer des Symposiums kritisch auseinander mit Nebenwirkungen auf Grund von Impfungen.

Die Veranstaltung findet statt am 20. November von 9 bis 13 Uhr im Hörsaal F, Klinisches Lehrgebäude der MHH. Weitere Fragen beantwortet gern Professor Dr. Reinhold E. Schmidt von der Abteilung Klinische Immunologie der MHH unter Telefon (0511) 5 32 - 66 56.
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Mit dem Frauen-Infotag "Brustkrebs ist heilbar" will die Aktionsgemeinschaft "Bewusstsein für Brustkrebs" der Krankheit etwas von ihrem Schrecken nehmen. Vor der Diagnose Brustkrebs hat jede Frau Angst; sie fürchtet zum einen um ihr Leben, ebenso beeinträchtigt der Verlust einer Brust das Selbstwertgefühl. Doch manch ein Todesfall wäre vermeidbar. Denn wird die Erkrankung im Frühstadium erkannt, liegen die Heilungschancen bei rund 80 Prozent. Nur wenige Minuten sind notwendig, um die eigene Brust abzutasten - was jede Frau zumindest einmal im Monat machen sollte. So steigt die Chance, erste Verdickungen, Schwellungen oder Rötungen rechtzeitig zu erkennen. Die meisten Auffälligkeiten erweisen sich dabei als gutartig. Handelt es sich jedoch tatsächlich um Brustkrebs, stehen den Medizinern inzwischen eine Vielzahl therapeutischer Möglichkeiten zur Verfügung. Operationen sind überwiegend brusterhaltend möglich; Hormon- und Chemotherapien gestatten ein gezieltes Vorgehen und bewahren die Lebensqualität der Patientinnen.

Die Veranstaltung richtet sich als Zielgruppe an Betroffene und Interessierte; bitte weisen Sie Ihr Publikum auf den Info-Tag "Brustkrebs" hin. Er findet statt am Samstag, den
20. November 1999 von 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr im Hauptgebäude der Universität Hannover (Welfenschloss). Weitere Fragen beantworten gern Professor Dr. Henning Kühnle oder Dr. Ursula Scholz vom Zentrum Frauenheilkunde der MHH unter Telefon (0511) 9 06 - 37 05.
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