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Umweltgütesiegel für Gebäude - ein Instrument mit Zukunft

16.11.1999 - (idw) Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V.

Interessengruppen des Bauwesens signalisieren im Rahmen einer Untersuchung Interesse für Umweltgütesiegel als Informationsinstrumente

Im Rahmen des Forschungsprojektes "Umweltgütesiegel für Gebäude" wurden am Dresdner Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. (IÖR) verschiedene Gebäudepässe und Gütesiegel zur Zertifizierung besonderer Umweltqualitäten von Gebäuden untersucht. Eine Befragung unterschiedlicher Interessengruppen des Bauwesens zeigt in diesem Zusammenhang, daß "Umweltgütesiegel" durchaus zur Verbreitung besonderer ökologischer Bauweisen beitragen können.
Allerdings sind die derzeit existierenden Gebäudepässe, Gütesiegel und Zertifikate methodisch und inhaltlich kaum miteinander vergleichbar, was ihren Nutzen als Entscheidungshilfe einschränkt. Aus der Sicht der Wissenschaftler sollten hier gemeinsame Mindestanforderungen vereinbart werden. Zur Gewährleistung der Einhaltung und Weiterentwicklung einer solchen Konvention wird eine übergreifende Organisation vorgeschlagen. Darin sollten neben Fachexperten sowohl die Anbieter von Umwelt-Qualitäts-Zertifikaten als auch die verschiedenen Interessengruppen des Bauwesens vertreten sein. Ein guter Anknüpfungspunkt hierfür wird in der seit rund einem Jahr existierenden "Arbeitsgemeinschaft Gebäudepass e.V." mit Sitz in Bonn gesehen, die kürzlich den ersten übergreifenden Gebäudepass der Öffentlichkeit vorgestellt hat, der für das Hamburger "Haus der Zukunft" erstellt wurde.
Ansprechpartner im IÖR: Andreas Blum 0351-4679245

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